Julia Domna
Ehefrau des Kaisers Septimius Severus, Mutter der Kaiser Caracalla und Geta
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Wichtige Erkenntnisse
- Julia Domna († Frühjahr 217 in Antiocheia) war die zweite Frau des römischen Kaisers Septimius Severus (193–211) und die Mutter der Kaiser Caracalla (211–217) und Geta (Mitherrscher 211).
- Nach dem Tod ihres Mannes konnte sie den Machtkampf zwischen ihren beiden Söhnen nicht verhindern.
- Unter der Alleinherrschaft Caracallas wurde Julia Domna weiter hoch geehrt – schon zu Lebzeiten wurde ihr wie einer Göttin gehuldigt.
- April 217 einem Mordanschlag zum Opfer gefallen war, wählte sie angeblich den freiwilligen Hungertod.
- Leben Herkunft, Heirat und Mutterschaft Julia Domna stammte aus einer sehr reichen und angesehenen Familie der syrischen Stadt Emesa (heute Homs).
Julia Domna († Frühjahr 217 in Antiocheia) war die zweite Frau des römischen Kaisers Septimius Severus (193–211) und die Mutter der Kaiser Caracalla (211–217) und Geta (Mitherrscher 211).
Julia Domna stammte aus Syrien. Nach dem Tod ihres Mannes konnte sie den Machtkampf zwischen ihren beiden Söhnen nicht verhindern. Caracalla nutzte ihre Vermittlungsbereitschaft, um seinen Bruder in eine Falle zu locken; bei einem vorgeblichen Versöhnungsgespräch ließ er Geta in Julias Anwesenheit ermorden. Unter der Alleinherrschaft Caracallas wurde Julia Domna weiter hoch geehrt – schon zu Lebzeiten wurde ihr wie einer Göttin gehuldigt. Nachdem Caracalla am 8. April 217 einem Mordanschlag zum Opfer gefallen war, wählte sie angeblich den freiwilligen Hungertod.
Die frei erfundene Legende von einer sexuellen Beziehung Julias mit Caracalla beschäftigte die Phantasie der Nachwelt.
Leben
Herkunft, Heirat und Mutterschaft
Julia Domna stammte aus einer sehr reichen und angesehenen Familie der syrischen Stadt Emesa (heute Homs). Ihr Vater Iulius Bassianus übte das Amt des Oberpriesters des Sonnengottes Elagabal aus, das in der Familie erblich war. Der Elagabal-Kult spielte im religiösen Leben der Stadt eine zentrale Rolle.
Der Name Domna ist semitischen Ursprungs. Seine Übereinstimmung mit dem lateinischen Wort dom(i)na (Herrin) ist zufällig; es handelt sich nicht, wie früher angenommen wurde, um eine Latinisierung des aramäischen Namens Martha („Herrin“).
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