Johan Filip Nordlund
schwedischer Massenmörder
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Wichtige Erkenntnisse
- Johan Filip Nordlund (* 23.
- Dezember 1900 in Västerås) war ein schwedischer Massenmörder.
- Für diese Tat wurde er zum Tode verurteilt.
- Biographie Frühe Jahre Johan Filip Nordlund wurde in Övre Stubbersbo geboren, einem Dorf bei Säter nahe Falun.
- 1882 zog die Familie nach Falun.
Johan Filip Nordlund (* 23. März 1875 in Säter; † 10. Dezember 1900 in Västerås) war ein schwedischer Massenmörder. Bei einem Raubüberfall auf dem Dampfschiff Prins Carl tötete er fünf Menschen. Für diese Tat wurde er zum Tode verurteilt. Er war vor Alfred Ander der vorletzte Mörder, der in Schweden hingerichtet wurde, und der letzte, der mit dem Richtbeil exekutiert wurde.
Biographie
Frühe Jahre
Johan Filip Nordlund wurde in Övre Stubbersbo geboren, einem Dorf bei Säter nahe Falun. Er hatte zwei Brüder. 1882 zog die Familie nach Falun. Nordlund lief mehrfach von zu Hause weg und brach die Schule ab. Da er groß und kräftig war und älter wirkte, fand er in Korsnäs eine Anstellung als Sägewerksmitarbeiter, nach eigenen späteren Angaben die einzige ehrliche Arbeit, die er jemals verrichtete. Nach anderthalb Jahren wurde er wegen einer gefälschten Rechnung entlassen.
In den folgenden Jahren wurde Nordlund wegen verschiedener Delikte mehrfach zu Haftstrafen verurteilt. Er beging vorrangig Diebstähle, auch von Vieh, das er mitunter auch mutwillig mit einem Messer verletzte. 1895 wurden ihm zudem für drei Jahre die bürgerlichen Ehrenrechte entzogen. Zuletzt wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt und am 20. April 1900 aus dem Gefängnis Långholmen entlassen. Er kehrte zu seinen Eltern zurück, die inzwischen in Gävle lebten. Nachdem er vergebens versucht hatte, dort eine Arbeitsstelle zu finden, beschloss er – so seine eigenen Angaben – künftig von Raubüberfällen zu leben. Von den zehn Kronen, die er bei seiner Entlassung aus dem Gefängnis erhalten hatte, erwarb er einen Revolver und stahl einen weiteren.
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