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Jan Masaryk

Jan Masaryk

tschechoslowakischer Politiker (1886–1948)

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Wichtige Erkenntnisse

  • Jan Masaryk (* 14.
  • März 1948 ebenda) war ein tschechoslowakischer Politiker.
  • Masaryk starb nach dem kommunistischen Februarumsturz unter nicht geklärten Umständen durch einen Sturz aus dem Fenster.
  • Von 1906 bis 1913 lebte er in den USA.
  • Armee und wurde noch im Oktober 1918 wegen besonderer Tapferkeit befördert.

Jan Masaryk (* 14. September 1886 in Prag; † 10. März 1948 ebenda) war ein tschechoslowakischer Politiker. Von 1940 bis 1948 war er Außenminister, zunächst in der Exilregierung. Masaryk starb nach dem kommunistischen Februarumsturz unter nicht geklärten Umständen durch einen Sturz aus dem Fenster.

Leben

Jan Masaryk war der Sohn Tomáš Garrigue Masaryks, des ersten Präsidenten der Tschechoslowakei. Von 1906 bis 1913 lebte er in den USA. Jan Masaryk war im Ersten Weltkrieg Frontoffizier der k.u.k. Armee und wurde noch im Oktober 1918 wegen besonderer Tapferkeit befördert. In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre war er Teilnehmer an den Treffen der informellen Stammtischgruppe Prager Intellektueller Pátečníci.

Ab 1919 im diplomatischen Dienst, war Masaryk unter anderem von 1925 bis 1938 tschechoslowakischer Botschafter in Großbritannien. Ab 1940 war er Außenminister der tschechoslowakischen Exilregierung und erwarb sich in dieser Zeit durch seine Rundfunkansprachen in der BBC große Popularität. Von September 1944 bis April 1945 war er außerdem Verteidigungsminister der Exilregierung.

Nach der Rückkehr 1945 behielt Masaryk das Amt des Außenministers auch in der ersten Regierung des kommunistischen Premiers Klement Gottwald.

Masaryk war Mitglied im Bund der Freimaurer.

Tod

Am 10. September 1947 versuchte das Olmützer Gebietssekretariat der KSČ, Masaryk zusammen mit den beiden ebenfalls nichtkommunistischen Ministern Petr Zenkl und Prokop Drtina durch ein Sprengstoffattentat zu ermorden. Initiator der aus Krčmaň in Parfümschachteln versandten Bomben war der KSČ-Abgeordnete Jura Sosnar-Honzák. Auftraggeber war wahrscheinlich der Olmützer KSČ-Gebietssekretär, Gottwalds Schwiegersohn Alexej Čepička.

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