Isabelle Eberhardt
schweizerisch-französische Abenteuerin, Reiseschriftstellerin und Journalistin (1877-1904)
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Wichtige Erkenntnisse
- Isabelle Eberhardt (* 17.
- Oktober 1904 in Aïn Sefra, Algerien) war eine schweizerisch-französische Wüstenreisende und Schriftstellerin.
- Ihre Werke und besonders ihre Person wurden im Zuge der Frauenbewegung Anfang der 1970er Jahre wiederentdeckt.
- Sie fand Aufnahme in der muslimischen Bruderschaft, der Qādirīya, die zuvor noch nie einen Europäer, geschweige eine Frau, als Mitglied akzeptiert hatte.
- Die meisten Informationen stammen aus ihren postum veröffentlichten Tagebüchern.
Isabelle Eberhardt (* 17. Februar 1877 in Meyrin bei Genf; † 21. Oktober 1904 in Aïn Sefra, Algerien) war eine schweizerisch-französische Wüstenreisende und Schriftstellerin. Durch Heirat erhielt sie die französische Staatsbürgerschaft. Ihre Werke und besonders ihre Person wurden im Zuge der Frauenbewegung Anfang der 1970er Jahre wiederentdeckt. Sie faszinierte besonders durch ihren außergewöhnlichen Lebensstil: Sie trug Männerkleidung, reiste allein durch die Sahara sowie durch das Atlasgebirge, sie folgte der Route des französischen Militärs, das Alkohol und Bordelle gebracht hatte, und verkehrte in Bars und Bordellen des Maghreb. Sie fand Aufnahme in der muslimischen Bruderschaft, der Qādirīya, die zuvor noch nie einen Europäer, geschweige eine Frau, als Mitglied akzeptiert hatte.
Leben
Zum Leben von Isabelle Eberhardt gibt es nur wenige gesicherte Informationen; Dokumente über biografische Daten sind rar. Die meisten Informationen stammen aus ihren postum veröffentlichten Tagebüchern. Es ist nicht geklärt, inwieweit Victor Barrucand, Verleger und Freund Eberhardts, ihren Nachlass umgestaltet hat.
Kindheit in Genf
Isabelle Eberhardt war die Tochter der deutsch-baltischen Lutheranerin Nathalie Eberhardt, die nach Russland emigriert war und dort den adligen Paul de Moërder (nach anderen Quellen General Karlovitch de Moerder oder Pawel de Moërder), Offizier der Kaiserlich Russischen Armee, geheiratet hatte. Sie war das jüngste Kind unter fünf Halbgeschwistern. Ihre Mutter soll einige Jahre vor der Geburt Isabelles ihren Ehemann verlassen haben und mit dem anarchistischen Hauslehrer Alexander Nikolajewitsch Trofimowski und den drei erstgeborenen Kindern (Nikolas, * 1864; Nathalie, * 1865; Wladimir, * 1868) durchgebrannt sein. Nach einer langjährigen Odyssee durch Europa ließ sich die Familie 1873 am Genfersee nieder.
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