Ignazio La Russa
italienischer Politiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Ignazio Benito Maria La Russa (* 18.
- In Silvio Berlusconis viertem Kabinett war er von Mai 2008 bis November 2011 Verteidigungsminister.
- Politischer Werdegang Die Familie La Russa ist sizilianischen Ursprungs, lebt jedoch in Mailand.
- Gallen studiert.
- die Nebenkläger beim Verfahren gegen die Ermordung von drei Personen in Mailand 1974/75 durch die Roten Brigaden.
Ignazio Benito Maria La Russa (* 18. Juli 1947 in Paternò, Provinz Catania) ist ein italienischer Politiker der Partei Fratelli d’Italia (FdI), deren Vorsitzender er 2013–14 war. In Silvio Berlusconis viertem Kabinett war er von Mai 2008 bis November 2011 Verteidigungsminister. Seit 2022 ist er Präsident des italienischen Senats.
Politischer Werdegang
Die Familie La Russa ist sizilianischen Ursprungs, lebt jedoch in Mailand. Vor seinem Studienabschluss in Jura an der Universität Pavia hat Ignazio La Russa an einer schweizerischen Akademie in St. Gallen studiert. Danach ging er einer erfolgreichen Karriere als Rechtsanwalt nach und vertrat u. a. die Nebenkläger beim Verfahren gegen die Ermordung von drei Personen in Mailand 1974/75 durch die Roten Brigaden.
Politisch war Ignazio La Russa, wie sein Vater, Senator Antonino La Russa, zunächst im neofaschistischen Movimento Sociale Italiano (MSI), ab 1972 Movimento Sociale Italiano – Destra Nazionale (MSI-DN) aktiv. 1971 gehörte er der Führungsriege der Jugendorganisation der Partei Fronte della Gioventù an. 1973 wurde La Russa moralisch für den Tod des Polizisten Antonio Marino mitverantwortlich gemacht, der bei einer vom MSI-DN organisierten Demonstration am 12. April 1973 in Mailand durch eine von zwei aus den Reihen der neofaschistischen Demonstranten abgeworfenen Handgranaten getötet wurde. Die in Gewalt ausgeuferte Demonstration war im Rahmen der sogenannten Strategie der Spannung vor allem auf Drängen von La Russa zustande gekommen.
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