High Frequency Active Auroral Research Program
US-amerikanisches Forschungsprogramm
Warum das gerade im Trend liegt
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Wichtige Erkenntnisse
- Das HAARP ( englisch H igh Frequency A ctive A uroral R esearch P rogram – dt.
- Nach letzten Versuchen im Juni 2014 wurde die ursprünglich geplante Stilllegung aufgeschoben und die Anlage im August 2015 an die University of Alaska Fairbanks übergeben.
- Weiteres Ziel war, Funkwellenausbreitung, Kommunikation und Navigation zu erforschen.
- Insgesamt waren 14 Universitäten an der Planung der Anlage beteiligt.
- HAARP besitzt eine Sendeleistung von 3,6 MW, welche dauerhaft (CW) abgegeben werden kann.
Das HAARP (englisch High Frequency Active Auroral Research Program – dt. Hochfrequenz-Forschungsprogramm zur Polarlichtaktivität) ist ein US-amerikanisches ziviles (ursprünglich auch militärisches) Forschungsprogramm, bei dem Radiowellen zur Untersuchung der oberen Atmosphäre (insbesondere Ionosphäre) eingesetzt wurden.
Nach letzten Versuchen im Juni 2014 wurde die ursprünglich geplante Stilllegung aufgeschoben und die Anlage im August 2015 an die University of Alaska Fairbanks übergeben. Die Universität vermietet sie an Forscher.
Weiteres Ziel war, Funkwellenausbreitung, Kommunikation und Navigation zu erforschen. Betrieben wird die abgelegene Anlage nordöstlich von Gakona in Alaska von der University of Alaska, der US Air Force und der US Navy. Insgesamt waren 14 Universitäten an der Planung der Anlage beteiligt. Es wurden auch radarastronomische Experimente, wie das Lunar Echo Experiment, mit HAARP durchgeführt.
HAARP besitzt eine Sendeleistung von 3,6 MW, welche dauerhaft (CW) abgegeben werden kann. Die berechnete effektive Strahlungsleistung, eine Rechengröße bezogen auf die Achse der Hauptabstrahlrichtung der Antennen, lag im Jahr 2006 bei bis zu 3,16 GW. Dies entspricht einem Leistungspegel von 95 dBW.
Physikalischer Hintergrund
Die Ionosphäre enthält viele ungebundene, freie Elektronen, die sich schraubenförmig um die Magnetfeldlinien der Erde bewegen können. Falls Frequenz und Drehrichtung einer parallel laufenden, zirkular polarisierten elektromagnetischen Welle mit dieser schraubenförmigen Bewegung der Elektronen übereinstimmen, also eine Zyklotronresonanz vorliegt, wird der Welle Energie zugunsten der kinetischen Energie der Elektronen entzogen. Letztlich führt diese schnellere Elektronenbewegung zu einer Erwärmung der Ionosphäre.
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