Harald Range
deutscher Jurist und ehemaliger Generalbundesanwalt
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Harald Range” spiked on Wikipedia on 2026-02-26.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. Historical topics gain renewed attention when tied to commemorations, documentaries, or current events that echo past episodes.
By monitoring millions of daily Wikipedia page views, GlyphSignal helps you spot cultural moments as they happen and understand the stories behind the numbers.
Wichtige Erkenntnisse
- Harald Range (* 16.
- Mai 2018 in Karlsruhe) war ein deutscher Jurist und von November 2011 bis September 2015 Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof.
- Er leitete dort von 2001 bis 2011 als Generalstaatsanwalt die Generalstaatsanwaltschaft in Celle und war unter anderem auch als Präsident des Koordinierungsbüros der Konferenz der Europäischen Generalstaatsanwälte des Europarates tätig.
- August 2015 beim Bundespräsidenten Ranges Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.
- 1971 legte er in Göttingen sein Erstes juristisches Staatsexamen ab und absolvierte anschließend von 1971 bis 1975 eine Referendarausbildung in Niedersachsen.
Harald Range (* 16. Februar 1948 in Göttingen; † 2. Mai 2018 in Karlsruhe) war ein deutscher Jurist und von November 2011 bis September 2015 Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof. Zuvor war er seit Anfang der 1970er-Jahre im Justizdienst des Landes Niedersachsen tätig. Er leitete dort von 2001 bis 2011 als Generalstaatsanwalt die Generalstaatsanwaltschaft in Celle und war unter anderem auch als Präsident des Koordinierungsbüros der Konferenz der Europäischen Generalstaatsanwälte des Europarates tätig. Nachdem der Fall der von der Bundesanwaltschaft eröffneten Ermittlungen gegen zwei Journalisten wegen Landesverrats eskaliert war, beantragte der seinerzeitige Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) daraufhin am 4. August 2015 beim Bundespräsidenten Ranges Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.
Leben und Wirken
Harald Range wuchs in seinem Geburtsort Göttingen auf, machte dort 1966 das Abitur und studierte anschließend von 1966 bis 1971 Rechtswissenschaften und Publizistik an der Universität Göttingen und der Universität Bonn. 1971 legte er in Göttingen sein Erstes juristisches Staatsexamen ab und absolvierte anschließend von 1971 bis 1975 eine Referendarausbildung in Niedersachsen. Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen 1975 in Hannover war Range von 1975 bis 1978 im niedersächsischen Justizdienst als Richter am Landgericht Lüneburg sowie als Richter am Amtsgericht unter anderem in Lüneburg, Northeim und Osterode tätig, wobei er mit Zivil- und Strafsachen befasst war. Von 1978 bis 1986 wurde Range als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Göttingen eingesetzt, wo er Wirtschafts- und Umweltsachen bearbeitete und als Pressesprecher fungierte. Von 1986 bis 1989 war er als Oberstaatsanwalt erstmals bei der Generalstaatsanwaltschaft Celle tätig.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0