Hans Oster
deutscher General und Widerstandskämpfer
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Wichtige Erkenntnisse
- Hans Paul Oster (* 9.
- April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor der Wehrmacht, und während des Zweiten Weltkrieges eine der zentralen Persönlichkeiten des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich.
- Sein Vater war Pfarrer der reformierten französischen Gemeinde in Dresden.
- Königlich Sächsische Feldartillerie-Regiment Nr.
- Königlich Sächsische), am Ersten Weltkrieg teil und wurde nach Kriegsende in die Reichswehr übernommen.
Hans Paul Oster (* 9. August 1887 in Dresden; † 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalmajor der Wehrmacht, und während des Zweiten Weltkrieges eine der zentralen Persönlichkeiten des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich.
Leben
Oster stammte aus einer evangelischen Pfarrerfamilie. Sein Vater war Pfarrer der reformierten französischen Gemeinde in Dresden. Nach dem Abitur schlug er die Laufbahn eines Berufsoffiziers ein und trat 1907 als Fahnenjunker ins 4. Königlich Sächsische Feldartillerie-Regiment Nr. 48 ein. Er nahm, zuletzt als Hauptmann im Generalstab der 23. Division (1. Königlich Sächsische), am Ersten Weltkrieg teil und wurde nach Kriegsende in die Reichswehr übernommen. Hier diente er zunächst als Generalstabsoffizier in den Stäben des Wehrkreiskommandos IV (Dresden) bzw. der 4. Division, wo er unter anderem mit Friedrich Olbricht und Erwin von Witzleben zusammenarbeitete. Von 1924 bis 1929 diente er als Batteriechef und Stabsoffizier beim 2. (Preußischen) Artillerie-Regiment in Güstrow und Schwerin. 1929 wurde er, mittlerweile zum Major befördert, in den Stab der 6. Division in Münster versetzt, wo er über mehrere Jahre als Zweiter Generalstabsoffizier tätig war. Im Dezember 1932 war er aufgrund einer „Ehrenangelegenheit“ – einer Beziehung zu der Ehefrau eines Kameraden – gezwungen, den Dienst zu quittieren. Bereits im Mai 1933 erhielt er eine zivile Anstellung im neugebildeten Forschungsamt, einem Nachrichtendienst, der nur dem Namen nach dem Reichsluftfahrtministerium unterstand, und wechselte im Oktober desselben Jahres in die Dienste der Abwehrabteilung des Reichswehrministeriums. Oster, der den Nationalsozialisten bereits vor 1933 ablehnend gegenüberstand, wurde unter anderem durch die Ereignisse des Röhm-Putsches 1934 in seiner Gegnerschaft zur Hitler-Regierung bestärkt.
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