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Hanna Suchocka

Hanna Suchocka

polnische Politikerin

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2026-01-30Spitze: 162026-02-28
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Wichtige Erkenntnisse

  • Hanna Stanisława Suchocka (* 3.
  • Von 1992 bis 1993 war sie die erste Ministerpräsidentin der Republik Polen und von 1997 bis 2000 Justizministerin und Generalstaatsanwältin.
  • Wahlperiode der Volksrepublik und der I.
  • Leben und Beruf Die Apothekertochter studierte Rechtswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen.
  • Anschließend lehrte sie an derselben Hochschule bis 1990 Verfassungsrecht.

Hanna Stanisława Suchocka (* 3. April 1946 in Pleszew) ist eine polnische Politikerin (SD, UD, UW) und Juristin. Von 1992 bis 1993 war sie die erste Ministerpräsidentin der Republik Polen und von 1997 bis 2000 Justizministerin und Generalstaatsanwältin. Sie gehörte von 1980 bis 1985 und von 1989 bis 2001 in der VIII. und X. Wahlperiode der Volksrepublik und der I., II. und III. Wahlperiode der Dritten Republik dem Sejm an.

Leben und Beruf

Die Apothekertochter studierte Rechtswissenschaft an der Adam-Mickiewicz-Universität Posen. Nach ihrem Examen 1968 folgte 1975 die Promotion mit der Arbeit „Konstytucyjne gwarancje praworządności w europejskich państwach socjalistycznych“. Anschließend lehrte sie an derselben Hochschule bis 1990 Verfassungsrecht. 1985 bis 1986 forschte Suchocka am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 1988 bis 1993 war sie Dozentin an der Katholischen Universität in Lublin, später bis 2013 Adjunkt an der Posener Außenstelle der polnischen Akademie der Wissenschaften. Sie habilitierte sich 2015 an der Adam-Mickiewicz-Universität.

Politik

Im Jahr 1968 wurde Suchocka Mitglied der Blockpartei Stronnictwo Demokratyczne (SD), war ab 1980 zugleich aber auch in der oppositionellen Gewerkschaft Solidarność aktiv. Im selben Jahr wurde sie für fünf Jahre Abgeordnete der SD im Sejm. 1982 stimmte sie dort mit vier Fraktionskollegen gegen die Abschaffung der unabhängigen Gewerkschaften. Zeitweise gehörte sie dem SD-Vorstand an. Zuvor hatte sie von 1973 bis 1975 dem Stadtrat von Posen und von 1975 bis 1980 dem Rat der Woiwodschaft Posen angehört. Aus Protest gegen eine Kommunalwahlreform verließ sie 1984 gemeinsam mit ihren Abgeordnetenkollegen Dorota Simonides und Zbigniew Kledecki die SD.

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