Gustavo Kuerten
brasilianischer Tennisspieler
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Wichtige Erkenntnisse
- Gustavo Kuerten (* 10.
- Er ist mit Mats Wilander (1982) und Gastón Gaudio (2004) einer der drei Spieler, die als Ungesetzte den French-Open-Titel gewonnen haben (1997), 2000 und 2001 gewann er das Turnier zwei weitere Male.
- Da staatliche Unterstützung fehlte, musste die Familie selbst für die sportliche Ausbildung ihres Tennis-Talentes aufkommen.
- 1994 wechselte er ins Profilager.
- Als Doppelspieler gewann er mit Nicolás Lapentti das Juniorturnier der French Open 1994.
Gustavo Kuerten (* 10. September 1976 in Florianópolis, Santa Catarina) ist ein ehemaliger brasilianischer Tennisspieler. Er ist mit Mats Wilander (1982) und Gastón Gaudio (2004) einer der drei Spieler, die als Ungesetzte den French-Open-Titel gewonnen haben (1997), 2000 und 2001 gewann er das Turnier zwei weitere Male.
Karriere
Ohne die finanzielle Hilfe seiner Großmutter in Deutschland, Olga Schlösser, hätte Gustavo Kuerten den Aufstieg ins Profilager wohl nicht geschafft. Da staatliche Unterstützung fehlte, musste die Familie selbst für die sportliche Ausbildung ihres Tennis-Talentes aufkommen. Als Sechsjähriger wurde er von seinem Vater Aldo und nach dessen frühem Tod von seinem Bruder Raphael trainiert und spielte sich in der Junioren-Rangliste bis auf Platz sechs. 1994 wechselte er ins Profilager. Nicht nur bei Einzelturnieren fiel der 18-Jährige auf. Als Doppelspieler gewann er mit Nicolás Lapentti das Juniorturnier der French Open 1994. Auf der Weltrangliste wurde er an Nummer 421 geführt, schaffte 1995 den Sprung unter die Top 200. Ohne ein echtes Top-Resultat kletterte er 1996 auf Platz 88.
Sein Durchbruch gelang ihm bei den French Open 1997, als er als Ungesetzter (Nr. 66 der Weltrangliste) das Turnier gewann. In der dritten Runde traf er auf den damaligen Sandplatzkönig und French-Open-Champion von 1995, Thomas Muster, den er mit 6:7, 6:1, 6:3, 3:6, 6:4 bezwang. In der Runde darauf traf er auf Andrij Medwedjew, der das bedeutende Sandplatzturnier am Hamburger Rothenbaum bereits dreimal gewonnen hatte. Kuerten setzte sich erneut in fünf Sätzen (5:7, 6:1, 6:2, 1:6, 7:5) durch. Im Viertelfinale besiegte er den Titelverteidiger Jewgeni Kafelnikow nach 1:2-Satzrückstand mit 6:2, 5:7, 2:6, 6:0, 6:4, um dann im Finale den zweifachen French-Open-Sieger Sergi Bruguera glatt in drei Sätzen mit 6:3, 6:4, 6:2 zu bezwingen.
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