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Guano

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Düngemittel

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Warum das gerade im Trend liegt

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2026-01-27Spitze: 1872026-02-25
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Wichtige Erkenntnisse

  • Guano ist ein feinkörniges Gemenge von verschiedenen Phosphaten wie den Calciumhydrogenphosphaten Brushit und Monetit, dem Calciumphosphat Whitlockit sowie verschiedenen Apatiten und Nitraten und organischen Verbindungen.
  • Exkremente von Fledermäusen werden als Fledermausguano bezeichnet.
  • Als die Spanier die Herrschaft übernahmen, ging das Wissen der indianischen Völker um die Naturschätze verloren, und erst im 18.
  • 1806 brachte Alexander von Humboldt die ersten Guano-Proben mit nach Europa, die er von Chemikern analysieren ließ.
  • Jahrhunderts anhielt.

Guano ist ein feinkörniges Gemenge von verschiedenen Phosphaten wie den Calciumhydrogenphosphaten Brushit und Monetit, dem Calciumphosphat Whitlockit sowie verschiedenen Apatiten und Nitraten und organischen Verbindungen. Er entsteht aus den pastösen Exkrementen von Seevögeln wie Pinguinen oder Kormoranen (siehe auch Guanokormoran) durch Einwirkung auf Kalkstein. Exkremente von Fledermäusen werden als Fledermausguano bezeichnet.

Geschichte und Verwendung

Schon die Inka und andere südamerikanische Völker nutzten den Guano zur Steigerung des Ertrags in der Landwirtschaft. Als die Spanier die Herrschaft übernahmen, ging das Wissen der indianischen Völker um die Naturschätze verloren, und erst im 18. Jahrhundert begann die Nutzung von Vogelkot als Dünger von neuem. 1806 brachte Alexander von Humboldt die ersten Guano-Proben mit nach Europa, die er von Chemikern analysieren ließ. Später entstand daraus ein Guanoboom, der mit einem Höhepunkt von 1845 bis Ende des 19. Jahrhunderts anhielt. Guano dient als stickstoff- und phosphorsäurehaltiges Düngemittel und wird überwiegend an regenarmen Küsten Südamerikas gewonnen. So leitet sich auch das Wort Guano aus der Sprache Quechua her (wanu); über das Spanische wurde es ins Deutsche entlehnt. Nach Humboldt geht Guano auf Huanu zurück, was in der Sprache der Inka Mist, mit dem man düngt bedeutet, wobei die Spanier Hua mit Gua und u mit o verwechselt hätten. Guano wurde ab dem 19. Jahrhundert als Dünger in der Landwirtschaft verwendet.

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