Great Eastern
britischer Segel-Raddampfer aus den 1850er Jahren, seinerzeit größtes Schiff der Welt
Warum das gerade im Trend liegt
Interest in “Great Eastern” spiked on Wikipedia on 2026-02-25.
Eingeordnet unter Geschichte, folgt dieser Artikel einem bekannten Muster. Historical topics gain renewed attention when tied to commemorations, documentaries, or current events that echo past episodes.
By monitoring millions of daily Wikipedia page views, GlyphSignal helps you spot cultural moments as they happen and understand the stories behind the numbers.
Wichtige Erkenntnisse
- Die SS Great Eastern war ein 211 Meter langer stählerner Segeldampfer mit einem kombinierten Schaufelrad-, Schrauben- und Segelantrieb mit sechs Masten.
- Konstruiert wurde es vom englischen Ingenieur Isambard Kingdom Brunel (1806–1859).
- Bedeutend wurde die Great Eastern für die Verlegung des ersten funktionsfähigen Transatlantikkabels (1866).
- Es wurde in Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Konstrukteur John Scott Russell gebaut, der aber, ohne dass Brunel davon wusste, in finanziellen Schwierigkeiten steckte.
- Wenig später mussten die Arbeiten an dem Schiff vorläufig eingestellt werden.
Die SS Great Eastern war ein 211 Meter langer stählerner Segeldampfer mit einem kombinierten Schaufelrad-, Schrauben- und Segelantrieb mit sechs Masten. Von 1858 bis 1901 war es mit Abstand das größte je gebaute Schiff der Welt, und seiner Zeit um Jahrzehnte voraus. Konstruiert wurde es vom englischen Ingenieur Isambard Kingdom Brunel (1806–1859). Es hatte eine Kapazität von 4000 Passagieren. Bedeutend wurde die Great Eastern für die Verlegung des ersten funktionsfähigen Transatlantikkabels (1866).
Bau und Stapellauf
Das Schiff wurde ursprünglich für den Indien- und Australiendienst konzipiert. Es wurde in Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Konstrukteur John Scott Russell gebaut, der aber, ohne dass Brunel davon wusste, in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Zwischen beiden gab es Streit, und Brunel bezichtigte Russell vor dem Vorstand der Finanziers, mehrere Tonnen Stahl verkauft zu haben, um diverse Schulden zu begleichen. Wenig später mussten die Arbeiten an dem Schiff vorläufig eingestellt werden.
Die Banken übernahmen die Werft und das Schiff und ließen es unter Regie von Brunel weiterbauen. Die Werft Messrs Scott, Russell & Co. (Millwall, Isle of Dogs östlich London) gehörte John Russell.
Der Stapellauf am 3. November 1857 fand unter großer öffentlicher Aufmerksamkeit statt, wurde aber wegen technischer Probleme und des Brechens einer Kette zum Desaster. Dabei starb ein Arbeiter. Das Schiff wurde versehentlich mit Wasser und nicht mit Champagner getauft. Das zunächst auf den Namen Leviathan getaufte Schiff bewegte sich lediglich um einen Meter. Erst Wochen später, am 31. Januar 1858, gelang es, das Schiff mit Hilfe der Flut und unter Einsatz hydraulischer Pumpen zu Wasser zu bringen. Die Kosten für den missglückten Stapellauf beliefen sich auf 120.000 Pfund Sterling.
Inhalt von Wikipedia unter CC BY-SA 4.0