Gisela May
deutsche Schauspielerin und Diseuse (1924-2016)
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Wichtige Erkenntnisse
- Gisela May (* 31.
- Dezember 2016 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin und Diseuse, die sich vor allem als Brecht-Interpretin einen Namen machte.
- Sie besuchte eine Höhere Mädchenschule und eine Haushaltsschule.
- Ihr Bruder fiel im Zweiten Weltkrieg, ihr erster Klavierlehrer, Alfred Schmidt-Sas wurde in Plötzensee von den Nazis hingerichtet.
- ab 1993 der neuen Akademie der Künste (Berlin).
Gisela May (* 31. Mai 1924 in Wetzlar; † 2. Dezember 2016 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin und Diseuse, die sich vor allem als Brecht-Interpretin einen Namen machte.
Leben
Gisela May wurde in Wetzlar als Tochter des Schriftstellers Ferdinand May und der Schauspielerin Käte May geboren. Sie besuchte eine Höhere Mädchenschule und eine Haushaltsschule. Von 1942 bis 1944 absolvierte sie die Leipziger Schauspielschule. Ihr Bruder fiel im Zweiten Weltkrieg, ihr erster Klavierlehrer, Alfred Schmidt-Sas wurde in Plötzensee von den Nazis hingerichtet.
Ab 1963 war sie Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Italienischen Gesellschaft der DDR unter dem Präsidenten Professor Gerhard Reintanz, ab 1972 Mitglied der Akademie der Künste (Ost) bzw. ab 1993 der neuen Akademie der Künste (Berlin).
Von 1983 bis 1989 moderierte sie im DDR-Fernsehen ihre eigene Unterhaltungsshow Pfundgrube.
1999 wurde die Künstlerin auf Vorschlag von Intendant Hans Pischner und Opernsänger Heiko Reissig zum ordentlichen Ehrenmitglied der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW) in Berlin und Wien berufen.
May war am 24. Januar 2013 im Rahmen der Kurt-Weill-Woche auf der Bühne der Komischen Oper Berlin zu sehen und zu hören. Am 12. Januar 2014 nahm die fast 90-jährige May in der Volksbühne Berlin am Jahresauftakt der Europäischen Linken teil. Die Ernst-Busch-Gesellschaft veranstaltete am 10. Juni 2014 vor ausverkauftem Haus im Kino Babylon am Rosa-Luxemburg-Platz eine Hommage anlässlich ihres 90. Geburtstages; dort wurde sie auch zum Ehrenmitglied der Kurt-Weill-Gesellschaft ernannt.
Am 3. Juni 2014 nahm May für den RBB ein Radio-Feature von Jean Claude Kuner unter dem Titel Express Beirut – Die Schriftstellerin Ethel Adnan auf; dies war zugleich auch ihre letzte künstlerische Arbeit.
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