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Giovanni Falcone

Giovanni Falcone

italienischer Jurist und Richter

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2026-01-26Spitze: 1862026-02-24
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Wichtige Erkenntnisse

  • Giovanni Falcone (* 18.
  • Mai 1992 ebenda) war ein italienischer Jurist und aktiv im Kampf gegen die Cosa Nostra.
  • Herkunft und Ausbildung Giovanni Falcone wurde 1939 als Sohn von Arturo Falcone und Luisa Bentivegna in wohlhabenden Verhältnissen in Palermo geboren.
  • Falcone war schon als Kind mit Paolo Borsellino befreundet, der in der angrenzenden Via Vetriera lebte.
  • Anschließend studierte er Rechtswissenschaft und erwarb 1961 einen Abschluss.

Giovanni Falcone (* 18. Mai 1939 in Palermo; † 23. Mai 1992 ebenda) war ein italienischer Jurist und aktiv im Kampf gegen die Cosa Nostra. Er gilt als Symbolfigur des Kampfes gegen die organisierte Kriminalität auf Sizilien.

Herkunft und Ausbildung

Giovanni Falcone wurde 1939 als Sohn von Arturo Falcone und Luisa Bentivegna in wohlhabenden Verhältnissen in Palermo geboren. Das Geburtshaus der Familie, in dem er seine Kindheit verbrachte, befand sich im Wohnviertel La Kalsa.

Falcone war schon als Kind mit Paolo Borsellino befreundet, der in der angrenzenden Via Vetriera lebte. Für kurze Zeit besuchte er die Marineakademie in Livorno. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft und erwarb 1961 einen Abschluss. Er arbeitete danach drei Jahre als Anwalt und wurde 1964 zum Richter ernannt.

Mafiaprozess

Anfang der 1980er-Jahre baute Falcone als Untersuchungsrichter gemeinsam mit dem damaligen leitenden Richter am Obersten Richterrat Rocco Chinnici und Liliana Ferraro vom Justizministerium in Palermo eine Sonderkommission zur Bekämpfung der Mafia auf.

Die auf Sizilien verbreitete Organisation machte durch zahlreiche Anschläge auf die Ermittler immer wieder klar, dass sie derartige Störungen ihrer Macht und Geschäfte nicht zulassen würde; Chinnici fiel 1983 einem Bombenattentat zum Opfer.

1984 konnte Falcone die Mafiagröße Tommaso Buscetta bewegen, das Gebot der Omertà zu brechen und sich als Kronzeuge zur Verfügung zu stellen. Buscettas Aussagen waren von großem Wert für die Ermittler und führten zur Inhaftierung vieler Mafiosi.

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