Giovanni Brusca
italienischer Anführer der sizilianischen Mafia
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Wichtige Erkenntnisse
- Giovanni Brusca (* 20.
- Er war maßgeblich an dem Attentat auf den Mafiajäger Giovanni Falcone am 23.
- Nach seiner Verhaftung 1996 kooperierte er mit der italienischen Justiz.
- Schon sein Urgroßvater und sein Großvater waren „Ehrenmänner“, also Mitglieder der Mafia.
- Giovannis Vater, der Bauer war, war lange Jahre dessen Stellvertreter.
Giovanni Brusca (* 20. Februar 1957 in San Giuseppe Jato, Metropolitanstadt Palermo, Italien) ist ein ehemaliger Angehöriger der sizilianischen Cosa Nostra. Er war maßgeblich an dem Attentat auf den Mafiajäger Giovanni Falcone am 23. Mai 1992 beteiligt. Nach seiner Verhaftung 1996 kooperierte er mit der italienischen Justiz.
Familie
Giovanni Brusca war – wie sein Vater Bernardo Brusca (1929–2000) und seine beiden Brüder Emanuele und Enzo – Mitglied der Mafia in San Giuseppe Jato. Schon sein Urgroßvater und sein Großvater waren „Ehrenmänner“, also Mitglieder der Mafia. San Giuseppe Jato ist ländlich geprägt; die ortsansässige Mafia-Familie wurde von Antonio Salamone geleitet. Giovannis Vater, der Bauer war, war lange Jahre dessen Stellvertreter. Die Bruscas arbeiteten sehr eng mit den Corleonesern, der Mafia-Familie aus dem Bergstädtchen Corleone, zusammen und gehörten zu ihrem Bündnis. Bernardo Brusca war über 20 Jahre ein treuer Gefolgsmann von Totò Riina.
Salamone hingegen war eher ein Anhänger Stefano Bontades, der in Opposition zu den Corleonesern stand. Nachdem Salamone 1974 nach Brasilien gegangen war, übernahm der Vater von Giovanni Brusca zunächst die Regentschaft im Clan. Im Laufe der Zeit gelang es ihm, vollständig die Macht an sich zu reißen. Unterstützung fand er darin auch bei den Corleonesern unter Riina, die Ende der 1970er Jahre innerhalb der Cosa Nostra in eine dominante Position aufstiegen. Tommaso Buscetta sprach nach seiner Festnahme Anfang der 1980er Jahre mehrmals abschätzig über Bernardo Brusca und sagte unter anderem, er sei eine der „niederträchtigsten Personen seit Nero“. Bis in die 1980er Jahre war die Familie Brusca nur wenigen ein Begriff.
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