Gerwald Claus-Brunner
deutscher Politiker (Piratenpartei) und Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin
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Wichtige Erkenntnisse
- Gerwald Claus-Brunner (geboren als Gerwald Claus , genannt Faxe ; * 19.
- September 2016 in Berlin) war ein deutscher Politiker der Piratenpartei und ab 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
- Leben, Ausbildung und Beruf Claus-Brunners Eltern waren Mitglieder der als antisemitisch und rechtsextremistisch eingestuften Ludendorffianer.
- Claus-Brunners Kindheit war nach Angaben seines jüngeren Bruders von einem rechts gesinnten Umfeld und Gewalterfahrungen begleitet.
- Mehrfach kam es bei der Familie zu polizeilichen Hausdurchsuchungen wegen Volksverhetzung.
Gerwald Claus-Brunner (geboren als Gerwald Claus, genannt Faxe; * 19. Mai 1972 in Dissen am Teutoburger Wald; tot aufgefunden am 19. September 2016 in Berlin) war ein deutscher Politiker der Piratenpartei und ab 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Am 15. September 2016 tötete er einen 29-jährigen Bekannten und nahm sich zwei bis drei Tage später das Leben.
Leben, Ausbildung und Beruf
Claus-Brunners Eltern waren Mitglieder der als antisemitisch und rechtsextremistisch eingestuften Ludendorffianer. Er hatte vier Geschwister und wuchs auf einem Bauernhof im Ortsteil Strang der Gemeinde Bad Rothenfelde auf. Claus-Brunners Kindheit war nach Angaben seines jüngeren Bruders von einem rechts gesinnten Umfeld und Gewalterfahrungen begleitet. Die Kinder wurden von den Eltern zum Bund Heimattreuer Jugend geschickt. Mehrfach kam es bei der Familie zu polizeilichen Hausdurchsuchungen wegen Volksverhetzung. Ein Bruder starb durch Suizid, eine Schwester kam bei einem Autounfall ums Leben, auch soll Gerwald Claus-Brunner von einem Landarbeiter missbraucht worden sein. Nach eigener Aussage war er mehrmals Opfer von Mobbing und wurde durch Schlägereien, Sachbeschädigung und Tierquälereien auffällig. Seine Eltern und sein Bruder wanderten später nach Kanada aus. Den Kontakt zu ihnen brach er ab. Claus-Brunner bezeichnete sich selbst als bisexuell und „zu 95 Prozent schwul“. Dies sei von seinen Eltern nicht akzeptiert worden.
Claus-Brunner besuchte bis 1988 die Realschule des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands in Versmold und durchlief eine Ausbildung zum Fernmeldehandwerker bei der Telekom.
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