Gerhart Baum
deutscher Politiker (FDP), MdB, Bundesinnenminister
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Wichtige Erkenntnisse
- Gerhart Rudolf Baum (* 28.
- Februar 2025 in Köln) war ein deutscher Politiker (FDP) und Rechtsanwalt.
- Zuvor war er von 1972 bis 1978 Parlamentarischer Staatssekretär bei den damaligen Bundesinnenministern Hans-Dietrich Genscher und Werner Maihofer.
- Leben Frühe Jahre, Beruf und Privates Baums Familie stammte väterlicherseits aus Plauen im Vogtland, der Urgroßvater war Hufschmied und gründete ein Fuhrunternehmen.
- Der Gesangspädagoge Günther Baum war sein Onkel.
Gerhart Rudolf Baum (* 28. Oktober 1932 in Dresden; † 15. Februar 2025 in Köln) war ein deutscher Politiker (FDP) und Rechtsanwalt.
Baum war von 1978 bis 1982 Bundesinnenminister in den Kabinetten Schmidt II und Schmidt III. Zuvor war er von 1972 bis 1978 Parlamentarischer Staatssekretär bei den damaligen Bundesinnenministern Hans-Dietrich Genscher und Werner Maihofer.
Auch nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik galt Baum neben Sabine Leutheusser-Schnarrenberger als einer der letzten profilierten Vertreter des linksliberalen Freiburger Kreises der FDP.
Leben
Frühe Jahre, Beruf und Privates
Baums Familie stammte väterlicherseits aus Plauen im Vogtland, der Urgroßvater war Hufschmied und gründete ein Fuhrunternehmen. Bereits sein Großvater Rudolf Baum, der 1915 im Ersten Weltkrieg in Belgien als Soldat ums Leben kam, und sein Vater Werner Baum waren Rechtsanwälte in Dresden. Der Gesangspädagoge Günther Baum war sein Onkel.
Baums Mutter war Russin, in Moskau geboren, wo ihr in Charkow geborener Vater ein florierendes Textilunternehmen hatte; ihre Mutter war Polin und in Lodz geboren; im Revolutionsjahr 1917 floh ihre Familie aus Moskau. Als Zehnjähriger musste Baum zum Jungvolk, obwohl seine Mutter ihn gerne ferngehalten hätte. Als erst Zwölfjähriger wurde er zum Volkssturm gemustert, was sich aber nach der Bombardierung Dresdens in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 erledigt hatte: Seine Mutter floh mit ihren drei Kindern – Gerhart und seinen sechsjährigen Zwillingsgeschwistern – zunächst an den Tegernsee, wo Gerhart das Gymnasium Tegernsee besuchte. Prägender politischer Mentor wurde dort sein Lehrer Adolf Grote. 1950 zogen sie nach Köln um. Der Vater starb in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.
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