Georg Carstensen
dänischer Offizier und Unternehmer
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Wichtige Erkenntnisse
- Johan Bernhard Georg Carstensen (* 31.
- Januar 1857 in Kopenhagen) war ein dänischer Offizier und Unternehmer.
- Leben Carstensens Vater war Diplomat und 1812 dänischer Generalkonsul in Algier.
- Nach einer Periode großer Reisen entschloss sich Carstensen die Offizierskarriere zu ergreifen, die er als Leutnant beendete.
- Via Paris ging er 1837–1838 in die USA.
Johan Bernhard Georg Carstensen (* 31. August 1812 in Algier; † 4. Januar 1857 in Kopenhagen) war ein dänischer Offizier und Unternehmer. Er war der Gründer dreier Kopenhagener Vergnügungsetablissements: „Tivoli“, „Casino“ und „Alhambra“.
Leben
Carstensens Vater war Diplomat und 1812 dänischer Generalkonsul in Algier. Georg Carstensen verbrachte einen großen Teil seiner Kindheit im Orient. Nach einer Periode großer Reisen entschloss sich Carstensen die Offizierskarriere zu ergreifen, die er als Leutnant beendete.
1835–1837 bereiste er Spanien, Marokko und Algerien. Via Paris ging er 1837–1838 in die USA. Dann kehrte Carstensen über England und Frankreich zurück nach Kopenhagen. Dort gab er 1839–1841 eine Literatur- und Kunstzeitschrift Portefeuillen heraus und danach einen Figaro (1841–1842). Für Carstensens Abonnenten wurden zu Werbezwecken große Festbankette mit Musik und Feuerwerk organisiert. Ort der Feste waren der Königsgarten (Kongens Have), Classens Have oder die Reitschule von Schloss Christiansborg. Als musikalischer Leiter und Dirigent fungierte zumeist Hans Christian Lumbye.
Aufgrund des Erfolgs dieser Feste ersuchte Carstensen König Christian VIII. um das Privileg für einen Vergnügungspark nach dem Vorbild der Vauxhall Gardens in London. „Wenn sich das Volk amüsiert, macht es keine Revolution“, soll Carstensen in persönlicher Audienz beim König argumentiert haben - und dieses Argument soll den König besonders beeindruckt haben. Carstensen erhielt 1843 eine Genehmigung auf fünf Jahre, ein so genanntes Tivoli unter dem Namen Kjøbenhavns Tivoli og Vauxhall zu betreiben. Am 15. August 1843 öffnete der Vergnügungspark seine Pforten. Carstensen selbst hatte die meisten (Holz-)Bauten entworfen, von deren Originalzustand ist allerdings heute praktisch nichts mehr erhalten.
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