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Françoise Giroud

Françoise Giroud

französische Journalistin, Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Politikerin

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Wichtige Erkenntnisse

  • Françoise Giroud (eigentlich Léa France Gourdji ; geboren 21.
  • Januar 2003 in Paris) war eine französische Journalistin, Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Politikerin, die sich für den Feminismus engagierte.
  • Als ihr Geburtsort wurde Genf eingetragen, tatsächlich soll sie in Lausanne zur Welt gekommen sein.
  • Ihre in Thessaloniki geborene Mutter, Elda Faraggi (1882–1959), war die Tochter eines Colonels und Arztes der osmanischen Armee.
  • Ausbildung und Arbeit beim Film Léa France Gourdji erhielt ihre schulische Ausbildung am Collège von Groslay und am Lycée Molière in Paris.

Françoise Giroud (eigentlich Léa France Gourdji; geboren 21. September 1916 in Genf oder Lausanne; gestorben 19. Januar 2003 in Paris) war eine französische Journalistin, Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Politikerin, die sich für den Feminismus engagierte.

Leben

Herkunft

Léa France Gourdji entstammte einer Familie orientalischer Juden in osmanischen Diensten, die sich nach dem Ersten Weltkrieg in Frankreich niederließ. Als ihr Geburtsort wurde Genf eingetragen, tatsächlich soll sie in Lausanne zur Welt gekommen sein. Ihr Vater, Salih Gourdji, war zunächst Direktor der Osmanischen Telegraphenagentur in Istanbul, dann Herausgeber der Zeitung La Turquie nouvelle in Paris. Ihre in Thessaloniki geborene Mutter, Elda Faraggi (1882–1959), war die Tochter eines Colonels und Arztes der osmanischen Armee. Salih Gourdji starb 1927 an den Folgen einer Syphiliserkrankung.

Ausbildung und Arbeit beim Film

Léa France Gourdji erhielt ihre schulische Ausbildung am Collège von Groslay und am Lycée Molière in Paris. Um nach dem frühen Tod des Vaters zum Familieneinkommen beitragen zu können, verließ sie die Schule mit 14 Jahren, ließ sich zur Stenotypistin ausbilden und arbeitete in einer Pariser Buchhandlung. Der Filmregisseur Marc Allégret stellte sie erstmals 1932 als Scriptgirl ein. In den folgenden Jahren wurde sie eine der ersten weiblichen Regieassistenten, verfasste Drehbücher und arbeitete so insgesamt an circa 30 Filmen mit, etwa als Scriptgirl von Jean Renoirs Die große Illusion (1937), als Regieassistentin bei Sous les yeux d’Occident und Aventure à Paris (beide 1936) von Marc Allégret oder als Drehbuchautorin von Jean Sachas Fantômas, Jacques Beckers Zwei in Paris (beide 1947) und Jules Dassins Wo der heiße Wind weht (1959).

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