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Ettore Scola

Ettore Scola

italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor

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2026-01-27Spitze: 362026-02-25
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Wichtige Erkenntnisse

  • Ettore Scola (* 10.
  • Januar 2016 in Rom) war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.
  • Nach der Schule begann Scola zuerst ein Medizinstudium, das er aber zugunsten eines Jurastudiums aufgab.
  • Der Filmemacher, der in seinen frühen Komödien auch „vor deftigem Klamauk“ keine Scheu hatte, entwickelte in den 1970er Jahren eine „Filmsprache“, die ihm internationale Anerkennung einbrachte und ihn für die nächste Dekade zum „legitimen Erben von Rossellini, de Sica und Fellini“ erhob.
  • Für seine dramatische Komödie Wir waren so verliebt wurde er 1974 beim Internationalen Filmfest in Moskau mit dem Hauptpreis geehrt, 1977 wurde der Film mit dem César in der Kategorie Bester ausländischer Film ausgezeichnet.

Ettore Scola (* 10. Mai 1931 in Trevico, Kampanien; † 19. Januar 2016 in Rom) war ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Scola, Sohn eines Arztes, zeichnete bereits mit 16 Jahren als Cartoonist für die Satirezeitung Marc' Aurelio und kam dadurch in Kontakt mit dem jungen Federico Fellini und der „Welt des italienischen Nachkriegfilms“. Nach der Schule begann Scola zuerst ein Medizinstudium, das er aber zugunsten eines Jurastudiums aufgab. Nach dessen Abschluss war er zuerst mehrere Jahre als Drehbuchautor tätig, bevor er 1964 sein Regiedebüt gab.

Der Filmemacher, der in seinen frühen Komödien auch „vor deftigem Klamauk“ keine Scheu hatte, entwickelte in den 1970er Jahren eine „Filmsprache“, die ihm internationale Anerkennung einbrachte und ihn für die nächste Dekade zum „legitimen Erben von Rossellini, de Sica und Fellini“ erhob.

Scola erhielt in Folge einige renommierte Filmpreise. Für seine dramatische Komödie Wir waren so verliebt wurde er 1974 beim Internationalen Filmfest in Moskau mit dem Hauptpreis geehrt, 1977 wurde der Film mit dem César in der Kategorie Bester ausländischer Film ausgezeichnet. Für sein Drama Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen (Brutti, Sporchi e Cattivi) erhielt er 1976 bei den Filmfestspielen in Cannes den Preis für die beste Regie. „Sein wohl bekanntester Film aus dem Jahr 1977“, die „Faschismus Studie“ Ein besonderer Tag, wurde 1978 u. a. mit einem Golden Globe Award in der Sparte Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet und erhielt eine Oscar-Nominierung in derselben Kategorie.

Als Regisseur realisierte er insgesamt 41 Filmprojekte, als Autor war er an mehr als 80 Produktionen beteiligt. Zentrale Thematik Scolas war dabei immer „die Darstellung gesellschaftlicher Verhältnisse vor dem Hintergrund der Politik. Im Mittelpunkt oft Außenseiter, mal provokativ, mal komödiantisch“ agierend.

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