Elizabeth Kenny
australische Krankenschwester
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Wichtige Erkenntnisse
- Elizabeth Kenny (geboren am 20.
- November 1952 in Toowoomba) war eine australische Krankenschwester, die durch ihre neuartige Behandlungsmethode für Kinderlähmung mittels Physiotherapie weithin bekannt wurde.
- Leben Elizabeth Kenny wurde am 20.
- Nach eigener Aussage begann sich die Siebzehnjährige nach einem Reitunfall für Anatomie und Medizin zu interessieren und arbeitete mehrere Jahre als autodidaktische Pflegerin im australischen Outback, meist ohne weitere ärztliche Begleitung.
- 1909 kehrte sie nach Nobby in Queensland zurück und wirkte als Krankenschwester, dann zog sie nach Clifton, wo sie 1911 ein Landkrankenhaus eröffnete.
Elizabeth Kenny (geboren am 20. September 1880 in Warialda; gestorben am 30. November 1952 in Toowoomba) war eine australische Krankenschwester, die durch ihre neuartige Behandlungsmethode für Kinderlähmung mittels Physiotherapie weithin bekannt wurde. Ihre Lebensgeschichte wurde 1946 in dem Film Sister Kenny porträtiert.
Leben
Elizabeth Kenny wurde am 20. September 1880 geboren. Nach eigener Aussage begann sich die Siebzehnjährige nach einem Reitunfall für Anatomie und Medizin zu interessieren und arbeitete mehrere Jahre als autodidaktische Pflegerin im australischen Outback, meist ohne weitere ärztliche Begleitung. 1907 soll sie in Guyra eine formale Pflegerausbildung erhalten haben, Aufzeichnungen hierzu gab es nicht.
1909 kehrte sie nach Nobby in Queensland zurück und wirkte als Krankenschwester, dann zog sie nach Clifton, wo sie 1911 ein Landkrankenhaus eröffnete. In dieser Zeit, nach eigener Aussage 1910, behandelte sie erstmals Fälle von Kinderlähmung, wofür sie Wärmekissen, Massage und Entspannungsübungen verwendete, was angeblich bei einem Großteil ihrer Patienten zur teilweisen oder vollständigen Genesung führte. Da Polio damals in Australien wenig verbreitet war und es keine medizinischen Aufzeichnungen der Fälle gab, ist diese Überlieferung (etwa auch die Diagnose Poliomyelitis) umstritten.
Mit einem Arztbrief als Qualifikationsbestätigung trat Kenny 1915 in den Dienst der Armee und behandelte im Ersten Weltkrieg Verletzte auf Truppentransportern. 1917 wurde sie in den Rang einer „Schwester“ (entsprechend einem Leutnant) erhoben, den sie von nun an als Titel trug. Da sich im Commonwealth nur formell ausgebildetes Pflegepersonal und Ordensangehörige Schwester nennen durften, wurde sie hierfür später vielfach kritisiert. 1919 schied sie ehrenvoll aus dem Militärdienst aus und kehrte nach Nobby in Queensland zurück.
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