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Elena Ferrante

Pseudonym einer italienischen Schriftstellerin

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Warum das gerade im Trend liegt

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2026-01-27Spitze: 1522026-02-25
30-Tage-Summe: 3.305

Wichtige Erkenntnisse

  • Elena Ferrante (* 5.
  • Mit ihrer Neapolitanischen Saga gelang ihr der internationale Durchbruch, sowohl auf dem Buchmarkt als auch bei der Literaturkritik.
  • In Interviews, die bis auf eine Ausnahme schriftlich geführt wurden, äußerte sich Ferrante ausführlich über ihr künstlerisches Schaffen.
  • Entgegen ihrem ausdrücklichen Wunsch, anonym bleiben zu wollen, gibt es immer wieder Versuche, ihre Identität aufzudecken, auch unter Anwendung unlauterer und illegitimer Methoden.
  • „Der Autor steckt ganz und gar im Werk“, fährt sie fort, sei also für den Leser sehr wohl präsent und kenntlich, was sie auch wünsche.

Elena Ferrante (* 5. April 1943 in Neapel) ist das Pseudonym einer italienischen Schriftstellerin, die sich unter Wahrung ihrer Anonymität seit den 1990er Jahren als Romanautorin einen Namen gemacht hat. Mit ihrer Neapolitanischen Saga gelang ihr der internationale Durchbruch, sowohl auf dem Buchmarkt als auch bei der Literaturkritik. Das Nachrichtenmagazin Time zählte sie 2016 zu den 100 einflussreichsten Personen weltweit.

In Interviews, die bis auf eine Ausnahme schriftlich geführt wurden, äußerte sich Ferrante ausführlich über ihr künstlerisches Schaffen. Dabei gab sie auch viele Informationen zu ihrer Person preis, so unter anderem, dass sie aus Neapel stamme und nicht hauptberuflich Schriftstellerin sei. Entgegen ihrem ausdrücklichen Wunsch, anonym bleiben zu wollen, gibt es immer wieder Versuche, ihre Identität aufzudecken, auch unter Anwendung unlauterer und illegitimer Methoden.

Künstlerisches Schaffen

„Mensch und Autor stimmen nicht überein“, stellt Ferrante klar, nach dem Motiv für ihr vermeintliches Verschwinden als Autorin befragt. „Der Autor steckt ganz und gar im Werk“, fährt sie fort, sei also für den Leser sehr wohl präsent und kenntlich, was sie auch wünsche. Mit Absicht „verschwinden“ wolle sie lediglich als Mensch; ein solcher Rückzug, meint sie, könne sowohl dem Schreibprozess als auch dem Lesevorgang zugutekommen.

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