Dunkelflaute
Zustand, dass Windenergie- und Photovoltaik-Anlagen wegen Flaute und Dunkelheit keine oder nur geringe Mengen elektrischer Energie produzieren
Warum das gerade im Trend liegt
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Wichtige Erkenntnisse
- Dunkelflaute bezeichnet in der Energiewirtschaft eine Wetterlage mit geringer Sonneneinstrahlung und Windstille und dadurch einer geringen Stromerzeugung aus Photovoltaik- und Windenergie.
- Die zur Dunkelflaute gegenteilige Lage ist die Hellbrise.
- Derzeit werden solche Lücken in der Stromversorgung zum großen Teil durch Steinkohle- oder Gaskraftwerke geschlossen.
- Besonders kritisch sind Dunkelflauten, die über mehrere Tage anhalten, insbesondere wenn aufgrund kalter klimatischer Bedingungen eine besonders hohe Stromnachfrage vorhanden ist (sogenannte „kalte Dunkelflaute“).
Dunkelflaute bezeichnet in der Energiewirtschaft eine Wetterlage mit geringer Sonneneinstrahlung und Windstille und dadurch einer geringen Stromerzeugung aus Photovoltaik- und Windenergie. Eine Dunkelflaute kann bei gleichzeitiger hoher Stromnachfrage zu hohen Strompreisen oder sogar zu einem Unterangebot (Stromausfall) führen. Die zur Dunkelflaute gegenteilige Lage ist die Hellbrise.
Wenn das Energiesystem auf erneuerbare Energien umgestellt werden soll, müssen Lösungen gefunden werden, um Zeiträume ohne erneuerbare Stromerzeugung zu überbrücken. Derzeit werden solche Lücken in der Stromversorgung zum großen Teil durch Steinkohle- oder Gaskraftwerke geschlossen. Aber auch der internationale Ausbau des Stromnetzes und Speicherkraftwerke spielen eine Rolle. Besonders kritisch sind Dunkelflauten, die über mehrere Tage anhalten, insbesondere wenn aufgrund kalter klimatischer Bedingungen eine besonders hohe Stromnachfrage vorhanden ist (sogenannte „kalte Dunkelflaute“). Geeignete Maßnahmen zum Überbrücken von Dunkelflauten sind zum Beispiel das Vorhalten konventioneller Spitzenlastkraftwerke als Backup sowie wetterunabhängiger CO2-armer Erzeuger wie Kernkraftwerke, Wasserkraftwerke, Geothermiekraftwerke, Biomassekraftwerke und Solarthermiekraftwerke mit Wärmespeicher; der Ausbau der Stromnetze zur weiträumigen Vernetzung von Regionen mit unterschiedlichen Wetterbedingungen, die Sektorenkopplung, der Einsatz von Energiespeichern sowie die Flexibilisierung von Verbrauchern, beispielsweise mit Smart Grids.
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