Dries Riphagen
niederländischer Krimineller
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Wichtige Erkenntnisse
- Bernardus Andreas „Dries“ Riphagen (* 7.
- Mai 1973 in Montreux) war ein niederländischer Krimineller, der während des Zweiten Weltkriegs mit den deutschen Besatzungsbehörden kollaborierte.
- Riphagens Mutter starb, als er sechs Jahre alt war, und sein Vater heiratete ein zweites Mal, kümmerte sich aber kaum um die Kinder, da er Alkoholiker war.
- Anschließend blieb er für zwei Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er für Standard Oil arbeitete, in Kontakt mit den dortigen kriminellen Kreisen kam und sich deren Methoden abschaute.
- Nach seiner Rückkehr aus den USA trat Riphagen der Nationaal-Socialistische Nederlandsche Arbeiderspartij (NSNAP) bei, einer extrem antisemitischen Kleinpartei, deren Ziel es war, dass die Niederlande eine Provinz des Deutschen Reiches werden sollten.
Bernardus Andreas „Dries“ Riphagen (* 7. September 1909 in Amsterdam; † 13. Mai 1973 in Montreux) war ein niederländischer Krimineller, der während des Zweiten Weltkriegs mit den deutschen Besatzungsbehörden kollaborierte.
Biographie
Jugend und Weg in die Kriminalität
Dries Riphagen wurde als achtes Kind einer Amsterdamer Familie geboren, sein Vater arbeitete für die Marine. Riphagens Mutter starb, als er sechs Jahre alt war, und sein Vater heiratete ein zweites Mal, kümmerte sich aber kaum um die Kinder, da er Alkoholiker war. Im Alter von 14 Jahren kam Dries Riphagen in das berüchtigte Ausbildungszentrum der Handelsschifffahrt Pollux und fuhr von 1923 bis 1924 als Leichtmatrose zur See. Anschließend blieb er für zwei Jahre in den Vereinigten Staaten, wo er für Standard Oil arbeitete, in Kontakt mit den dortigen kriminellen Kreisen kam und sich deren Methoden abschaute. Auf diese Zeit geht sein späterer Spitzname Al Capone zurück.
Nach seiner Rückkehr aus den USA trat Riphagen der Nationaal-Socialistische Nederlandsche Arbeiderspartij (NSNAP) bei, einer extrem antisemitischen Kleinpartei, deren Ziel es war, dass die Niederlande eine Provinz des Deutschen Reiches werden sollten. Er wurde eine der führenden Figuren der Amsterdamer Unterwelt, Zuhälter auf dem Rembrandtplein, entwickelte eine Vorliebe für Schmuck, Juwelen sowie Glücksspiel und handelte mit – zum Teil gestohlenen – Gebrauchtwagen.
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