David Frankfurter
jüdischer Medizinstudent in Bern und Attentäter Wilhelm Gustloffs
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Wichtige Erkenntnisse
- David Frankfurter (* 9.
- Juli 1982 in Tel Aviv) wurde bekannt durch sein Attentat auf den Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz.
- Er erlebte dort die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten einsetzende massive Drangsalierung der jüdischen Deutschen.
- 1936 verübte er dort ein tödliches Attentat auf den Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation (AO) in der Schweiz, Wilhelm Gustloff.
- Leben und Wirken Bis 1933 David Frankfurter war ein Sohn des ungarischen Bezirksrabbiners Moritz Frankfurter (1875–1941) und seiner Frau Rebekka.
David Frankfurter (* 9. Juli 1909 in Daruvar, Österreich-Ungarn, heute Kroatien; † 19. Juli 1982 in Tel Aviv) wurde bekannt durch sein Attentat auf den Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation in der Schweiz.
Frankfurter kam als junger Mann Anfang der 1930er Jahre aus seinem damals zum Königreich Jugoslawien gehörenden Heimatort zu Verwandten nach Frankfurt am Main, um in Deutschland Medizin zu studieren. Er erlebte dort die mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten einsetzende massive Drangsalierung der jüdischen Deutschen. Ende 1933 emigrierte er in die Schweiz. 1936 verübte er dort ein tödliches Attentat auf den Landesgruppenleiter der NSDAP-Auslandsorganisation (AO) in der Schweiz, Wilhelm Gustloff. Er wollte damit zeigen, dass Juden sich gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime auflehnten.
Leben und Wirken
Bis 1933
David Frankfurter war ein Sohn des ungarischen Bezirksrabbiners Moritz Frankfurter (1875–1941) und seiner Frau Rebekka. Diese wohnten in einem heute kroatischen Gebiet, das bis 1918 zu Österreich-Ungarn, ab 1918 zum Königreich Jugoslawien gehörte. Frankfurter war kränklich. Er litt seit seiner Geburt an einem Knochentumor und musste bis zum Alter von 23 Jahren häufig operiert werden, was seine körperliche Leistungskraft sehr schwächte. Ab 1929 studierte er Medizin an den Universitäten Wien, Leipzig und Frankfurt. 1933 erlebte Frankfurter den Beginn der Judenverfolgung durch SA-Mitglieder und Kommilitonen im Hörsaal.
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