Claude Lanzmann
französischer Filmregisseur
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Wichtige Erkenntnisse
- Claude Lanzmann ( * 27.
- Juli 2018 in Paris) war ein französischer Regisseur von Dokumentarfilmen.
- Große Bekanntheit erreichte sein preisgekrönter Holocaust-Dokumentarfilm Shoah von 1985.
- Als Schüler des Lycée Condorcet nahm er wahr, wie der Antisemitismus immer mehr um sich griff.
- Nach dem Krieg studierte er ab 1947 in Tübingen Philosophie und arbeitete 1948/49 als Lektor an der Freien Universität Berlin, außerdem leitete er das neu gegründete französische Kulturzentrum.
Claude Lanzmann ( * 27. November 1925 in Bois-Colombes; † 5. Juli 2018 in Paris) war ein französischer Regisseur von Dokumentarfilmen. Er war Herausgeber des von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir gegründeten Magazins Les Temps Modernes. Große Bekanntheit erreichte sein preisgekrönter Holocaust-Dokumentarfilm Shoah von 1985.
Leben
Claude Lanzmann wurde als Sohn eines Dekorateurs und einer Antiquitäten-Spezialistin geboren und war Enkel jüdischer Immigranten aus Osteuropa. Als Schüler des Lycée Condorcet nahm er wahr, wie der Antisemitismus immer mehr um sich griff. Im Jahr 1940 nahm sein in der Résistance engagierter Vater ihn, seinen jüngeren Bruder und seine Schwester mit in die Auvergne, wo er die Kinder zu Misstrauen und „aktivem Pessimismus“ anhielt und ihnen beibrachte, sich unauffällig in Sicherheit zu bringen. Claude Lanzmann organisierte seinerseits als 18-jähriger Schüler den Widerstand im Lycée Blaise Pascal in Clermont-Ferrand (1943) und nahm an mehreren Partisanenkämpfen teil: La Margeride, Mont Mouchet, im Cantal und in der Haute-Loire durch Angriffe auf die deutsche Besatzungsarmee aus dem Hinterhalt.
Nach dem Krieg studierte er ab 1947 in Tübingen Philosophie und arbeitete 1948/49 als Lektor an der Freien Universität Berlin, außerdem leitete er das neu gegründete französische Kulturzentrum. Ein Artikel von Lanzmann über die Freie Universität Berlin wurde im Januar 1950 in der Berliner Zeitung veröffentlicht, die im damaligen Ost-Berlin erschien. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich veröffentlichte die Zeitschrift Le Monde auf der Titelseite einige Texte von Lanzmann unter der Überschrift Deutschland hinter dem Eisernen Vorhang. Aufgrund dieser Artikel lud Sartre ihn zur Mitarbeit an seiner Zeitschrift Les Temps modernes ein.
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