Ciguatera
epidemische Fischvergiftung durch bakterielle Toxine
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Wichtige Erkenntnisse
- Ciguatera ist eine häufige Art von Fischvergiftung, die in unregelmäßigen Abständen vor allem in tropischen und subtropischen Meeresgebieten zwischen 35° nördlicher und 35° südlicher Breite epidemisch auftritt und durch den Genuss von Speisefischen hervorgerufen wird.
- Weltweit ist mit 50.
- Die Letalität bei Menschen, die an Ciguatera erkranken, liegt bei etwa 0,1 Prozent.
- Verbreitung Ciguatera tritt außerhalb des Hauptverbreitungsgebietes im Bereich der tropischen und subtropischen Pazifik-Inseln auch in den gemäßigten Klimazonen auf.
- Auf den Kanaren kam es zwischen 2008 und 2014 beispielsweise zu elf autochthonen – dortselbst hervorgerufenen – Ausbrüchen.
Ciguatera ist eine häufige Art von Fischvergiftung, die in unregelmäßigen Abständen vor allem in tropischen und subtropischen Meeresgebieten zwischen 35° nördlicher und 35° südlicher Breite epidemisch auftritt und durch den Genuss von Speisefischen hervorgerufen wird.
Verursacht wird die Erkrankung in diesen Regionen vor allem durch alte, große, carnivore riffbewohnende Fische, die über die Nahrungskette toxische Stoffwechsel-Endprodukte von marinen Einzellern in ihrem Gewebe anreichern.
Weltweit ist mit 50.000 bis 500.000 Fällen pro Jahr zu rechnen. Die Letalität bei Menschen, die an Ciguatera erkranken, liegt bei etwa 0,1 Prozent.
Die Bezeichnung der Fischvergiftung leitet sich von dem auf Kuba gebräuchlichen Namen „cigua“ für die Schnecke Cittarium pica ab, die zunächst irrtümlich als Ursache der Erkrankung angesehen wurde.
Verbreitung
Ciguatera tritt außerhalb des Hauptverbreitungsgebietes im Bereich der tropischen und subtropischen Pazifik-Inseln auch in den gemäßigten Klimazonen auf. In europäischen und angrenzenden Küstengebieten kommen die verursachenden Einzeller im Gebiet der Kanarischen Inseln, auf Madeira, auf den Azoren, im mittleren Ostatlantik (FAO-Fanggebiet 34) und im östlichen Mittelmeerraum (Israel) vor. Auf den Kanaren kam es zwischen 2008 und 2014 beispielsweise zu elf autochthonen – dortselbst hervorgerufenen – Ausbrüchen. Durch den Import von kontaminierten tropischen Fischprodukten kommt es gelegentlich auch in Europa zu Ausbrüchen der Krankheit.
In den pazifischen Hochrisikogebieten ist mit 10 bis 400 Erkrankungen pro 100.000 Einwohnern zu rechnen; auf einzelnen Pazifikinseln ereigneten sich epidemische Ausbrüche mit Infektionsraten von mehr als 20 Prozent der Bevölkerung.
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