Christine Angot
französische Schriftstellerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Christine Angot ( ; * 7.
- Herkunft und Werk Christine Angot wuchs bei ihrer Mutter, einer in Alexandria (Ägypten) gebürtigen osteuropäischen Jüdin, in Châteauroux und Reims auf; der Vater verließ die Familie vor ihrer Geburt.
- Während ihres Studiums begann sie literarisch zu schreiben.
- 1999 wurde sie durch den Roman Inzest bekannt, der auch ins Deutsche übertragen wurde und die inzestuöse Beziehung zum Vater thematisiert, der, wie Angot berichtet, sie zwischen ihrem dreizehnten und sechzehnten Lebensjahr missbraucht haben soll.
- Ihre Romane werden zuweilen in einer Reihe mit denen von Virginie Despentes und Catherine Breillat, aber auch mit Werken Michel Houellebecqs gesehen, denen von manchen Kritikern allesamt ein gewisser schonungsloser Exhibitionismus nachgesagt wird, der in Frankreich seit einigen Jahren in Mode sei.
Christine Angot (; * 7. Februar 1959 in Châteauroux) ist eine französische Schriftstellerin.
Herkunft und Werk
Christine Angot wuchs bei ihrer Mutter, einer in Alexandria (Ägypten) gebürtigen osteuropäischen Jüdin, in Châteauroux und Reims auf; der Vater verließ die Familie vor ihrer Geburt. Sie studierte Englisch und internationales Recht bis zum Diplôme d'études approfondies (DEA). Während ihres Studiums begann sie literarisch zu schreiben.
Angot verarbeitet auf oft schockierende Art persönliche Erlebnisse, lehnt jedoch den Begriff Autofiktion als Beschreibung ihres schriftstellerischen Stils ab. 1999 wurde sie durch den Roman Inzest bekannt, der auch ins Deutsche übertragen wurde und die inzestuöse Beziehung zum Vater thematisiert, der, wie Angot berichtet, sie zwischen ihrem dreizehnten und sechzehnten Lebensjahr missbraucht haben soll. Das Motiv taucht in mehreren ihrer Romane erneut auf, so in Une semaine de vacances, Un amour impossible und Le Voyage dans l'Est. Ihre Romane werden zuweilen in einer Reihe mit denen von Virginie Despentes und Catherine Breillat, aber auch mit Werken Michel Houellebecqs gesehen, denen von manchen Kritikern allesamt ein gewisser schonungsloser Exhibitionismus nachgesagt wird, der in Frankreich seit einigen Jahren in Mode sei.
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