Cecilia Mangini
italienische Regisseurin, Drehbuchautorin und Fotografin (1927-2021)
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Wichtige Erkenntnisse
- Cecilia Mangini (* 31.
- Januar 2021 in Rom) war eine italienische Dokumentarfilmerin, Drehbuchautorin und Fotografin.
- Mangini arbeitete oft mit ihrem Mann Lino Del Fra, aber auch anderen italienischen Intellektuellen wie Pier Paolo Pasolini zusammen.
- Leben und Wirken Kindheit und Jugend Manginis Mutter war Florentinerin, ihr Vater stammte aus Apulien und handelte mit Leder.
- Dort wurde die Jugendliche, wie viele ihrer Altersgenossen, zur glühenden Anhängerin des Faschismus.
Cecilia Mangini (* 31. Juli 1927 in Mola di Bari; † 21. Januar 2021 in Rom) war eine italienische Dokumentarfilmerin, Drehbuchautorin und Fotografin. Sie gilt als erste und bedeutendste italienische Dokumentarfilmregisseurin der Nachkriegszeit. Mangini arbeitete oft mit ihrem Mann Lino Del Fra, aber auch anderen italienischen Intellektuellen wie Pier Paolo Pasolini zusammen. Ihre Werke waren stets sozialkritisch und kommunistisch geprägt.
Leben und Wirken
Kindheit und Jugend
Manginis Mutter war Florentinerin, ihr Vater stammte aus Apulien und handelte mit Leder. Im Jahr 1933 – Mangini war sechs Jahre alt – verließ die Familie den von der Wirtschaftskrise hart getroffenen Süden Italiens und zog nach Florenz. Dort wurde die Jugendliche, wie viele ihrer Altersgenossen, zur glühenden Anhängerin des Faschismus. Sie begann sich für bildende Kunst und Kino zu interessieren und besuchte die örtlichen „Cinegufs“: von faschistischen Universitätsgruppen organisierte Filmzirkel. Erst nach dem Krieg entdeckte sie den Neorealismus und den Kommunismus für sich, wurde regelmäßige Besucherin der Filmclubs von Florenz und gründete dort selbst den Filmclub „Controcampo“ (auf Deutsch: ‚Gegenschuss‘). 1952 zog sie nach Rom, wo sie für die Organisation der italienischen Filmclubs arbeitete. Dort lernte sie ihren ebenfalls dort tätigen späteren Mann, den Dokumentarfilmer Lino Del Fra, kennen.
Berufseinstieg als Filmkritikerin
Ähnlich wie andere italienische Filmemacher und auch Del Fra, begann sie ihre Laufbahn als Filmkritikerin: Ab den frühen 1950er-Jahren verfasste sie Rezensionen für die linksgerichtete Filmzeitschrift Cinema Nuovo; außerdem schrieb sie für Cinema ’60 und Eco del cinema. Daneben verfasste sie aber auch Einträge für das Lexikon „Enciclopedia Cinematografica Conoscere“.
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