Carlos Ghosn
Französischer-brasilianischer Geschäftsmann
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Wichtige Erkenntnisse
- Carlos Ghosn KBE (arabisch كارلوس غصن , DMG Kārlūs Ġuṣn , * 9.
- Ghosn war bis zum 23.
- Die japanischen Strafbehörden setzten ihn im November 2018 fest und klagten ihn u.
- Leben Als Kind einer christlich-libanesischen Familie zog Ghosn im Alter von sechs Jahren mit seiner Mutter und seinen Geschwistern von seinem Geburtsland Brasilien in den Libanon, wo er eine französische Schule besuchte.
- 1996 engagierte ihn der kriselnde Autobauer Renault als Executive Vice President.
Carlos Ghosn KBE (arabisch كارلوس غصن, DMG Kārlūs Ġuṣn, * 9. März 1954 in Porto Velho, Brasilien) ist ein Manager mit brasilianischer, libanesischer und französischer Staatsbürgerschaft. Ghosn war bis zum 23. Januar 2019 Chief Executive Officer von Renault-Nissan-Mitsubishi und Vorsitzender des Verwaltungsrats von Renault. Die japanischen Strafbehörden setzten ihn im November 2018 fest und klagten ihn u. a. der Untreue an. Nachdem er gegen Kaution aus Untersuchungshaft entlassen worden war, entzog er sich Ende Dezember 2019 dem Zugriff der japanischen Justiz durch Flucht in den Libanon.
Leben
Als Kind einer christlich-libanesischen Familie zog Ghosn im Alter von sechs Jahren mit seiner Mutter und seinen Geschwistern von seinem Geburtsland Brasilien in den Libanon, wo er eine französische Schule besuchte. Nach einem Ingenieurstudium an der École polytechnique in Paris begann er 1978 bei Michelin und wurde dort 1990 Chef von Michelin North America.
1996 engagierte ihn der kriselnde Autobauer Renault als Executive Vice President. Ghosn ergriff einschneidende Restrukturierungsmaßnahmen; 1997 schrieb Renault wieder schwarze Zahlen. Renault entsandte ihn 1999 mit dem Auftrag „Sichten und Sanieren“ zum japanischen Autokonzern Nissan. Zuvor hatte Renault sich unter der Führung von Louis Schweitzer zu 44,4 % an Nissan beteiligt. Dies war möglich, weil Nissan damals in einer existenzbedrohenden Krise war. Werksschließungen, Verbesserungen vieler Abläufe und die Neuordnung der Zulieferkette führten zur Sanierung von Nissan.
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