Carl von Cosel
deutsch-US-amerikanischer Radiologe
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Wichtige Erkenntnisse
- Carl von Cosel , eigentlich Georg Carl Tänzler (* 12.
- Juli 1952 in Tampa), war ein deutsch-amerikanischer Radiologe.
- Tänzler, der 1926 über Kuba in die USA ausgewandert war, ließ sich 1927 in Key West, Florida nieder und nannte sich Dr.
- Ob er den von ihm angegebenen Doktorgrad in Deutschland tatsächlich erworben hat und jemals ein Medizinstudium absolvierte, bleibt zweifelhaft.
- Nekrophilie-Fall Im April 1930 lernte er die 21-jährige Tuberkulosepatientin Maria Elena Milagro „Helen“ de Hoyos kennen und verliebte sich in die Kubanerin.
Carl von Cosel, eigentlich Georg Carl Tänzler (* 12. Januar 1877 in Dresden; † 23. Juli 1952 in Tampa), war ein deutsch-amerikanischer Radiologe. Er wurde bekannt als Nekrophiler.
Tänzler, der 1926 über Kuba in die USA ausgewandert war, ließ sich 1927 in Key West, Florida nieder und nannte sich Dr. Carl Graf von Cosel. Ob er den von ihm angegebenen Doktorgrad in Deutschland tatsächlich erworben hat und jemals ein Medizinstudium absolvierte, bleibt zweifelhaft. Cosel fand eine Anstellung im örtlichen Marinehospital und war dort in der Radiologie und Bakteriologie tätig.
Nekrophilie-Fall
Im April 1930 lernte er die 21-jährige Tuberkulosepatientin Maria Elena Milagro „Helen“ de Hoyos kennen und verliebte sich in die Kubanerin. Sie starb jedoch am 25. Oktober 1931. Cosel konservierte den Leichnam seiner Geliebten mit Formaldehyd und ließ ihr ein pompöses Mausoleum errichten, in dem er die Nächte verbrachte.
1933 nahm Cosel die Mumie nach Hause, wo er fortan mit der Leiche lebte und am Erhalt des Körpers arbeitete.
Durch Gerüchte war im Jahre 1940 die Schwester der Toten aufmerksam geworden und ging der Sache nach. Sie fand die sterblichen Überreste nicht im Sarg, sondern im Hause von Cosel vor und erstattete Anzeige. Cosel wurde wegen Leichenschändung verhaftet und Elenas Leib durch eine Ärztekommission untersucht.
Anschließend wurde der Leichnam von de Hoyos zunächst für drei Tage öffentlich ausgestellt und, nachdem 6000 Besucher die Mumie Elena Milagro Hoyos besichtigt haben, an einem unbekannten Ort anonym von der Familie beerdigt.
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