Bosco Verticale
Gebäude in Mailand
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Wichtige Erkenntnisse
- Bosco Verticale (dt.
- Geplant wurden die Hochhaustürme von dem italienischen Architekten Stefano Boeri und seinen Partnern des Architekturbüros Boeri Studio, Gianandrea Barreca und Giovanni La Varra; Bauherr war Manfredi Catella.
- Konzept Die Türme wurden im Stadtteil Porta Nuova im Norden von Mailands Zentrum errichtet.
- Zuvor befand sich hier ein Arbeiterwohnviertel (vgl.
- Das Zentrum der Neubebauung beließ man als Grünfläche und Naherholungsgebiet.
Bosco Verticale (dt. Vertikaler oder Senkrechter Wald) werden die begrünten Zwillingstürme eines Hochhauskomplexes in Mailand genannt. Geplant wurden die Hochhaustürme von dem italienischen Architekten Stefano Boeri und seinen Partnern des Architekturbüros Boeri Studio, Gianandrea Barreca und Giovanni La Varra; Bauherr war Manfredi Catella. Die beiden Wohngebäude wurden von 2008 bis 2013 errichtet und im Oktober 2014 fertiggestellt, sie sind 110 und 80 m hoch.
Konzept
Die Türme wurden im Stadtteil Porta Nuova im Norden von Mailands Zentrum errichtet. Daneben befindet sich Mailands zweitgrößter Bahnhof Milano Porta Garibaldi. Zuvor befand sich hier ein Arbeiterwohnviertel (vgl. Gentrifizierung). Das Zentrum der Neubebauung beließ man als Grünfläche und Naherholungsgebiet. Das Hochhausprojekt besteht aus den beiden Türmen Torre E mit 110 m Höhe und 27 Etagen und Torre D mit 80 m Höhe und 19 Etagen.
Einfluss auf die Planung hatte die Überlegung, urbanen Raum möglichst effektiv zu nutzen, ihn nicht weiter zu zersiedeln und gleichzeitig die Biodiversität in der Großstadt Mailand zu verbessern. Mit der Bepflanzung der Türme wurden neue Lebens- und Nahrungsräume für Insekten und Vögel geschaffen; so können die Wohntürme als Trittsteinbiotope zwischen den öffentlichen Parks, den Alleen und innerstädtischen Brachflächen fungieren. Die Türme sollen so einen Beitrag zu einem Biotopverbundsystem einer Stadt liefern. Durch die Bäume und Pflanzen an der Fassade soll das Mikroklima in den Wohnungen und auf den Balkonen verbessert werden; die Pflanzen sollen Schatten geben und Lärm, Staub sowie Hitze mildern. Dadurch wird die Lebensqualität der Bewohner verbessert und der Bezug zur Natur in einer städtischen Umgebung hergestellt.
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