Blue Whale Challenge
Internetphänomen
Warum das gerade im Trend liegt
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Blue Whale Challenge , auch Blue Whale Game genannt, ist ein Internetphänomen, das Ende 2016 zunächst in Russland und Mitte 2017 auch im europäischen Raum bekannt wurde.
- Es handelte sich vermutlich zunächst um einen Hoax, der dann jedoch über diverse Medienberichte zu einem realen Phänomen wurde.
- Hintergrund Als erstes berichtete die Journalistin Galina Mursalijewa in der russischen Zeitung Nowaja gaseta über das Internetphänomen.
- In ihrem Artikel beschrieb Mursalijewa die Gruppe „F57“, die auf dem sozialen Netzwerk VKontakte aktiv war und angeblich etwa 130 Teenager in den Selbstmord getrieben haben soll.
- Dem Teilnehmer werden dann über 50 Tage lang Anweisungen von einem „Administrator“ gegeben, die befolgt werden müssen.
Die Blue Whale Challenge, auch Blue Whale Game genannt, ist ein Internetphänomen, das Ende 2016 zunächst in Russland und Mitte 2017 auch im europäischen Raum bekannt wurde. Bei der Challenge wird dem Teilnehmer an fünfzig Tagen jeweils eine Aufgabe täglich gestellt, am Ende soll der Suizid des Teilnehmers stehen. Es handelte sich vermutlich zunächst um einen Hoax, der dann jedoch über diverse Medienberichte zu einem realen Phänomen wurde. Im Sommer 2020 bekam die Challenge erneut Aufmerksamkeit, auf Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook.
Hintergrund
Als erstes berichtete die Journalistin Galina Mursalijewa in der russischen Zeitung Nowaja gaseta über das Internetphänomen. Das Spiel soll über verschiedene Soziale Medien gespielt werden und sich aus verschiedenen sogenannten „death groups“, also Foren, die sich mit Tod und Suizid beschäftigen, entwickelt haben. In ihrem Artikel beschrieb Mursalijewa die Gruppe „F57“, die auf dem sozialen Netzwerk VKontakte aktiv war und angeblich etwa 130 Teenager in den Selbstmord getrieben haben soll. Als Erkennungsmerkmal wird ein Blauwal verwendet, den sich die Teilnehmer einritzen sollen. Dem Teilnehmer werden dann über 50 Tage lang Anweisungen von einem „Administrator“ gegeben, die befolgt werden müssen. Diese fangen harmlos an (stehe um 4:20 Uhr auf, sieh dir einen Horrorfilm an) und steigern sich bis zu selbstverletzenden Handlungen unterschiedlicher Ausprägung. Am Ende soll der Tod der Hauptperson stehen. Versucht der Teilnehmer auszusteigen, wird ihm oder seiner Familie gedroht.
Die Herkunft des Namens ist unklar. So wird als Herleitung oft ein Lied der russischen Band Lumen erwähnt, in dem das Bild eines Blauwals vorkommt, der nicht aus dem Netz entschlüpfen kann. Eine weitere Herleitung ist die angebliche Praxis der Blauwale, einen Strand aufzusuchen, um sich willentlich selbst zu töten.
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