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Birgit Dressel

deutsche Siebenkämpferin

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Warum das gerade im Trend liegt

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2026-01-27Spitze: 1092026-02-25
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Wichtige Erkenntnisse

  • Birgit Dressel (* 4.
  • April 1987 in Mainz) war eine deutsche Leichtathletin im Siebenkampf.
  • Ihr früher Tod führte in der Bundesrepublik zu einer medialen Debatte über die Gefährlichkeit der im Leistungssport üblichen Dopingpraxis, wodurch erstmals auch größere Teile der Öffentlichkeit davon Kenntnis bekamen.
  • Die schleppende Aufarbeitung und die Tatsache, dass keiner der Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, sind bis heute wiederholt Gegenstand der Kritik.
  • Ihre Mutter Lisa Dressel († 1997) war eine Korbballspielerin.

Birgit Dressel (* 4. Mai 1960 in Bremen; † 10. April 1987 in Mainz) war eine deutsche Leichtathletin im Siebenkampf. Sie starb im Alter von 26 Jahren an einem durch Doping ausgelösten Multiorganversagen. Ihr früher Tod führte in der Bundesrepublik zu einer medialen Debatte über die Gefährlichkeit der im Leistungssport üblichen Dopingpraxis, wodurch erstmals auch größere Teile der Öffentlichkeit davon Kenntnis bekamen. Die Umstände von Dressels Tod gelten als eine der größten Tragödien des deutschen Sports und als herausragendes Beispiel für die Vertuschung und Verdrängung von Doping. Die schleppende Aufarbeitung und die Tatsache, dass keiner der Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen wurde, sind bis heute wiederholt Gegenstand der Kritik.

Leben

Birgit Dressel war die Tochter von Hermann Dressel († 2010), einem Bremer Reedereikaufmann und Handballspieler, der zu seiner aktiven Zeit dem B-Kader der Nationalmannschaft angehörte und sich im Bremer Leichtathletik-Verband ehrenamtlich engagierte. Ihre Mutter Lisa Dressel († 1997) war eine Korbballspielerin. Birgit Dressel betrieb zunächst in der LG Bremen-Ost Leichtathletik, wo sie noch heute im Jugend- und Frauenbereich in verschiedenen Einzeldisziplinen mehrere Landesrekorde hält (Stand 08/21).

Im Junioren-Länderwettkampf Polen-Großbritannien-Bundesrepublik Deutschland 1976 mit je drei Athleten startete Dressel erstmals im Nationaltrikot. 1977 war sie neben Holger Marten und Andre Cords eine von drei Kadern des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und wurde im folgenden Jahr Deutsche Jugend-Hallenmeisterin im Hochsprung in Sindelfingen und im Juli des Jahres in Göttingen mit 1,84 m Deutsche Jugendmeisterin. 1979 wurde Birgit Dressel Deutsche Juniorenmeisterin im Hochsprung.

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