Biche
Hündin von Friedrich II.
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Wichtige Erkenntnisse
- Dezember 1752 in Sanssouci) war eine der Lieblingshündinnen des preußischen Königs Friedrich II.
- Die als weiß beschriebene Hündin hatte Friedrich 1744 von seinem Vertrauten Friedrich Rudolf von Rothenburg als Geschenk erhalten.
- Der frankophile Friedrich gab ihr einen französischen Namen (Biche = Hirschkuh).
- Sie wurde auch auf den Feldzügen des Herrschers mitgeführt.
- Mit dem ebenfalls erbeuteten Gepäcktross fiel auch Biche in die Hände der Gegner.
Biche († 29. Dezember 1752 in Sanssouci) war eine der Lieblingshündinnen des preußischen Königs Friedrich II. Sie war vom damals gemeinhin als Windspiel bezeichneten Hundetyp, der etwa der heutigen Hunderasse Whippet entspricht. Die als weiß beschriebene Hündin hatte Friedrich 1744 von seinem Vertrauten Friedrich Rudolf von Rothenburg als Geschenk erhalten. Sie war der erste Windhund im Besitz des Königs. Der frankophile Friedrich gab ihr einen französischen Namen (Biche = Hirschkuh).
Zweiter Schlesischer Krieg
Im Jahr 1744 nahm der König Biche zur Kur nach Bad Pyrmont mit. Sie wurde auch auf den Feldzügen des Herrschers mitgeführt. Zwei Vorfälle aus dieser Zeit sind überliefert:
Während der Schlacht bei Soor im September 1745 überfiel das Pandurencorps des Generals Franz Leopold von Nádasdy das Lager der Preußen und konnte die Kriegskasse erbeuten und etliche Gefangene machen. Mit dem ebenfalls erbeuteten Gepäcktross fiel auch Biche in die Hände der Gegner. Nádasdy soll die Hündin seiner Ehefrau geschenkt haben, die großen Gefallen an ihr fand. Bei den folgenden Verhandlungen forderte die preußische Seite jedoch die Rückgabe des Hundes. Nachdem Biche zurückgegeben worden war, soll Friedrich beim Wiedersehen geweint haben.
Bei einem Erkundungsritt in feindliches Gelände in der Nähe von Breslau wurde der König im Oktober 1745 von einem Trupp österreichischer Reiter überrascht. Er konnte sich noch rechtzeitig gemeinsam mit Biche unter einer kleinen Brücke verstecken. Trotz des Lärms, den die galoppierenden Pferde auf der Brücke verursachten, blieb die Hündin ruhig und verriet ihren Herrn so nicht. Zu dem Vorfall entstanden später verschiedene Illustrationen.
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