Beata Tyszkiewicz
polnische Schauspielerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Beata Maria Helena Tyszkiewicz (* 14.
- Leben Beata Tyszkiewicz gab ihr Filmdebüt als 16-jährige Schülerin in der Klassiker-Verfilmung Zemsta nach Aleksander Fredro.
- Anschließend ging Beata Tyszkiewicz zurück an ihre Schule, wurde allerdings aufgrund ihrer adligen Herkunft nicht zur Abiturprüfung zugelassen.
- Von 1957 bis 1958 studierte sie Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule PWST in Warschau.
- 1960 kehrte sie zum Film zurück.
Beata Maria Helena Tyszkiewicz (* 14. August 1938 in Wilanów) ist eine polnische Schauspielerin.
Leben
Beata Tyszkiewicz gab ihr Filmdebüt als 16-jährige Schülerin in der Klassiker-Verfilmung Zemsta nach Aleksander Fredro. Die Dreharbeiten begannen im März 1955. Anschließend ging Beata Tyszkiewicz zurück an ihre Schule, wurde allerdings aufgrund ihrer adligen Herkunft nicht zur Abiturprüfung zugelassen. Das Abitur machte sie schließlich an einer katholischen Klosterschule. Von 1957 bis 1958 studierte sie Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule PWST in Warschau. Auch hier wurde sie nach einem Jahr aus der Schule entlassen. 1960 kehrte sie zum Film zurück. Erst 1973 erhielt sie ohne jegliche Prüfung aufgrund ihrer erfolgreichen Filmarbeit das Schauspieldiplom vom Ministerium für Kultur und Kunst.
Ihre Rolle der Dona Rebeca Uzeda in Die Handschrift von Saragossa von Wojciech Has etablierte sie als Charakterdarstellerin. Sie spielte in den 1960er Jahren mehrfach adlige Damen und trat ab dieser Zeit auch im Ausland, darunter in Belgien, Ungarn, der DDR, Frankreich und Italien, auf. In den 1970er Jahren war Tyszkiewicz auch in Fernsehproduktionen und -serien wie Wojciech Solarz’ Wielka miłość Balzaka (1972) zu sehen. In den 1980er Jahren überwogen Rollen in Komödien, doch auch ihre Darstellung der kalten Wissenschaftlerin Berna in Sexmission (1983) überzeugte.
Beata Tyszkiewicz war mit dem polnischen Regisseur Andrzej Wajda verheiratet. Deren Tochter Karolina Wajda ist ebenfalls Schauspielerin und Regieassistentin ihres Vaters.
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