Bataclan
denkmalgeschütztes Gebäude mit Theater- und Konzertsaal im 11. Arrondissement von Paris
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Wichtige Erkenntnisse
- Das Bataclan (ursprünglich Ba-ta-Clan ) [ bataklɑ̃ ] ist ein Pariser Vergnügungsetablissement und Konzertsaal im 11.
- Es wurde von 1864 bis 1865 nach Plänen des Architekten Charles Duval errichtet.
- Geschichte Anfänge Das Bataclan begann als Café-concert im Stil der Chinoiserie.
- Das Dekor umfasste nach zeitgenössischen Berichten unter anderem geflügelte Drachen, Laternen, Fahnen sowie einen als riesigen Fächer gestalteten Vorhang.
- Im Bataclan wurden die Vaudeville-Komödien von Eugène Scribe, Jean-François Bayard, Mélesville und Théophile Marion Dumersan, aber auch Konzerte aufgeführt.
Das Bataclan (ursprünglich Ba-ta-Clan) [bataklɑ̃] ist ein Pariser Vergnügungsetablissement und Konzertsaal im 11. Arrondissement am Boulevard Voltaire 50 mit ehemals auffällig orientalisierender Architektur. Es wurde von 1864 bis 1865 nach Plänen des Architekten Charles Duval errichtet. Sein Name verweist auf die gleichnamige Operette von Jacques Offenbach (Ba-ta-clan).
Geschichte
Anfänge
Das Bataclan begann als Café-concert im Stil der Chinoiserie. Im Erdgeschoss befanden sich Café und Theater, im Obergeschoss gab es einen Tanzsaal. Das Dekor umfasste nach zeitgenössischen Berichten unter anderem geflügelte Drachen, Laternen, Fahnen sowie einen als riesigen Fächer gestalteten Vorhang. Zwei Kaskaden (eine blau, eine gelb) sollten die beiden großen Flüsse Chinas symbolisieren. Im Bataclan wurden die Vaudeville-Komödien von Eugène Scribe, Jean-François Bayard, Mélesville und Théophile Marion Dumersan, aber auch Konzerte aufgeführt.
Das Etablissement eröffnete am 3. Februar 1865 unter Leitung von André-Martin Paris und wurde nach der Insolvenz 1892 von dem erfolgreichen Sänger Paulus übernommen. Unter Paulus’ Führung erlebte das Bataclan Höhepunkte mit den seinerzeit recht populären Künstlern Léon Garnier, Fragson, Paula Brébion, Aristide Bruant und den Wild-West-Shows von Buffalo Bill. Nach wechselhaften Schicksalen um die Jahrhundertwende kam es um 1910 wieder in Mode – dank einer aufwändigen Renovierung und einem Revueprogramm, das vor allem José de Bérys gestaltete. Maurice Chevalier feierte hier seine ersten Erfolge. Eine Südamerikatournee der Ba-ta-clan-Truppe wurde allerdings zum finanziellen Desaster.
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