Autonome
antiautoritäre, anarchistische Strömung
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Wichtige Erkenntnisse
- Die zugrunde liegende Theorie wird Autonomismus genannt.
- Autonome sind in Bezugsgruppen organisiert.
- Die Autonomen streben danach, auch unabhängig von der bestehenden Gesellschaftsordnung, selbstbestimmte Freiräume zu schaffen.
- Von den Staatsschutz-Behörden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die autonome Bewegung als linksextrem eingestuft.
- Die Autonomia Operaia war eine militante Bewegung, deren Demonstrationen von gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei geprägt waren und die Sabotageakte in Fabriken beging.
Als Autonome (altgriechisch: αὐτονομία, autonomía, „Unabhängigkeit, Selbstständigkeit“) oder autonome Gruppen werden heute Mitglieder bestimmter linksradikaler unorthodox-marxistischer Bewegungen bezeichnet, die antiautoritäre, antikapitalistische, sozialrevolutionäre und dem Anarchismus nahestehende Ideale verfolgen. Die zugrunde liegende Theorie wird Autonomismus genannt. Deren Vordenker sind unter anderem Mario Tronti, Antonio Negri, Franco Berardi, Mariarosa Dalla Costa oder Silvia Federici.
Autonome sind in Bezugsgruppen organisiert. Untereinander bestehen lose Verbindungen und Netzwerke. Die Autonomen streben danach, auch unabhängig von der bestehenden Gesellschaftsordnung, selbstbestimmte Freiräume zu schaffen.
Die dominante Perspektive, unter der die Autonomen in den Medien und der personell verwobenen Verfassungsschutz- und Extremismusliteratur wahrgenommen werden, ist die der Gewalt, während für die Autonomen selbst Militanz nur eine nebengeordnete Rolle spielt. Von den Staatsschutz-Behörden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wird die autonome Bewegung als linksextrem eingestuft.
Herkunft der Bezeichnung
In Italien spielte in Arbeitskämpfen 1968/1969 eine Soziale Bewegung eine große Rolle, die sich „Autonomia Operaia“ nannte, „Arbeiterautonomie“. Die Autonomia Operaia war eine militante Bewegung, deren Demonstrationen von gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei geprägt waren und die Sabotageakte in Fabriken beging. Zu ihr gehörten nicht nur Arbeiter und Studenten, sondern auch Obdachlose und Arbeitslose. Sie grenzte sich stark von der Kommunistischen Partei Italiens und den Gewerkschaften ab und entwickelte eine eigene Theorie, den Operaismus. Eines seiner zentralen Elemente war die Autonomie.
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