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Assia Djebar

Assia Djebar

algerische Schriftstellerin, Filmemacherin, Historikerin und Hochschullehrerin

2 Min. Lesezeit

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2026-01-28Spitze: 272026-02-26
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Wichtige Erkenntnisse

  • Assia Djebar (bürgerlich Fatima-Zohra Imalayène ; * 30.
  • Februar 2015 in Paris) war eine in französischer Sprache schreibende algerische Schriftstellerin, Regisseurin, Historikerin und Hochschullehrerin.
  • Ihre Werke sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden.
  • Ihre Mutter entstammte einer Berberfamilie, ihr Vater war einer der wenigen einheimischen Lehrer an einer Grundschule der französischen Kolonialmacht und bezeichnete sich als Sozialist.
  • Anschließend konnte sie als eine von wenigen arabischen Schülerinnen ein französischsprachiges Gymnasium absolvieren.

Assia Djebar (bürgerlich Fatima-Zohra Imalayène; * 30. Juni 1936 in Cherchell bei Algier; † 6. Februar 2015 in Paris) war eine in französischer Sprache schreibende algerische Schriftstellerin, Regisseurin, Historikerin und Hochschullehrerin. Sie gilt als eine der renommiertesten Autorinnen aus dem Maghreb. Ihre Werke sind in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden.

Leben und Werk

Leben

Geboren wurde Assia Djebar als Fatima-Zohra Imalayène in eine Großfamilie mit traditionellen Strukturen. Ihre Mutter entstammte einer Berberfamilie, ihr Vater war einer der wenigen einheimischen Lehrer an einer Grundschule der französischen Kolonialmacht und bezeichnete sich als Sozialist. Fatima-Zohra besuchte sowohl eine Koranschule als auch die Schule, an der ihr Vater unterrichtete. Anschließend konnte sie als eine von wenigen arabischen Schülerinnen ein französischsprachiges Gymnasium absolvieren.

Ihr Vater ermöglichte ihr auf der einen Seite den Erwerb von Bildung und die Möglichkeit, sich relativ frei im öffentlichen Raum zu bewegen. Auf der anderen Seite unterband er jedoch strikt jeden Versuch, mit dem anderen Geschlecht Kontakt aufzunehmen. In ihrem Roman L’Amour, la fantasia (1985) beschreibt Djebar unter anderem ihre Kindheit zwischen Tradition und Moderne unter der Herrschaft des französischen Kolonialismus.

Nach dem einjährigen Besuch eines Vorbereitungskurses an einem renommierten Lycée in Paris, unter anderem bei Dina Dreyfus, trat sie 1955 in die École normale supérieure de jeunes filles in Sèvres ein, studierte dort Geschichte und wurde somit zur ersten Algerierin und muslimischen Studentin an einer französischen Eliteuniversität. Sie engagierte sich gemeinsam mit anderen algerischen Studenten im antikolonialistischen Kampf, nahm an einem Studentenstreik teil und musste die Universität deshalb nach zwei Jahren des Studiums verlassen.

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