Assata Shakur
US-amerikanische Politaktivistin, Mitglied der Black Panther Party und der Black Liberation Army, wegen Mordes verurteilt (1947–2025)
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Wichtige Erkenntnisse
- Assata Olugbala Shakur (* 16.
- September 2025 in Havanna) war eine US-amerikanische militante Politaktivistin, die in den 1970er Jahren wegen Mordes verurteilt wurde und nach Kuba floh.
- Leben Ende der 1960er-Jahre kam die Studentin Assata Shakur in Kontakt mit der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung in den USA.
- Shakur politisierte sich und stieß zu der Black Panther Party, für die sie unter anderem an Universitäten aktiv war, und arbeitete mit Kindern aus schwarzen Communitys.
- Mai 1973 wurde ihr Auto wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angehalten, während sie wegen mehrerer Straftaten gesucht wurde.
Assata Olugbala Shakur (* 16. Juli 1947 in New York City als Joanne Deborah Byron, verheiratet Chesimard; † 25. September 2025 in Havanna) war eine US-amerikanische militante Politaktivistin, die in den 1970er Jahren wegen Mordes verurteilt wurde und nach Kuba floh. In den USA stand sie bis zuletzt auf der FBI-Liste der meistgesuchten Terroristen.
Leben
Ende der 1960er-Jahre kam die Studentin Assata Shakur in Kontakt mit der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung in den USA. Sie tauschte ihren „Sklavennamen“ Joanne Deborah Byron gegen den selbstgewählten afrikanischen. Shakur politisierte sich und stieß zu der Black Panther Party, für die sie unter anderem an Universitäten aktiv war, und arbeitete mit Kindern aus schwarzen Communitys. Später schloss sie sich dem militanten Arm der Bewegung an und wurde Mitglied der schwarz-nationalistisch-marxistischen Untergrundorganisation Black Liberation Army.
Am 2. Mai 1973 wurde ihr Auto wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angehalten, während sie wegen mehrerer Straftaten gesucht wurde. Bei der folgenden Schießerei wurde ein Polizist getötet und ein weiterer lebensgefährlich verletzt. Shakur wurde angeschossen und kurz darauf mit einem Begleiter festgenommen, der andere wurde bei dem Schusswechsel getötet. In einem Strafverfahren wurde sie unter anderem wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt, ihr Begleiter erhielt ebenfalls eine lebenslange Freiheitsstrafe. Shakur bestand darauf, nicht selbst geschossen zu haben.
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