Askari
Afrikanische Angehörige von Kolonialtruppen
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Bezeichnung wurde in den Kolonialtruppen von Italien, Großbritannien, Portugal, Deutschland und Belgien gebraucht.
- In beiden Weltkriegen kämpften sie auch außerhalb ihrer Herkunftsgebiete.
- Askaris in der deutschen Schutztruppe Aufbau und Besoldung Im deutschen Sprachraum sind Askaris zuerst durch die Orient-Romane Karl Mays (der sie im Plural Asaker nennt), dann als die einheimischen Angehörigen der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika bekannt geworden.
- Sie wurden aus der sogenannten „Wissmann-Truppe“ in die Schutztruppe übernommen.
Als Askari (von Swahili für „Soldat“, ursprünglich arabisch عسكري, DMG ʿaskarī, auch in Sprachen wie Türkisch, Persisch und Somali als Lehnwort vorkommend, Plural im Deutschen Askari oder auch Askaris) wurden vor allem in Afrika einheimische Soldaten oder Polizisten in den Kolonialtruppen der europäischen Mächte bezeichnet. Die Bezeichnung wurde in den Kolonialtruppen von Italien, Großbritannien, Portugal, Deutschland und Belgien gebraucht. Askaris spielten sowohl bei der Eroberung von Kolonien als auch danach bei der Aufrechterhaltung der Kolonialherrschaft eine wichtige Rolle. In beiden Weltkriegen kämpften sie auch außerhalb ihrer Herkunftsgebiete. In der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika war Askari gleichzeitig die Bezeichnung für den untersten Mannschaftsdienstgrad.
Askaris in der deutschen Schutztruppe
Aufbau und Besoldung
Im deutschen Sprachraum sind Askaris zuerst durch die Orient-Romane Karl Mays (der sie im Plural Asaker nennt), dann als die einheimischen Angehörigen der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika bekannt geworden. Sie bildeten den Großteil der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika und trugen im Ersten Weltkrieg die Hauptlast des Kampfes gegen die britischen Truppen.
Die ersten Askaris in deutschen Diensten in Ostafrika waren 600 durch Hermann von Wissmann im anglo-ägyptischen Sudan angeworbene Söldner, welche vorher für die Briten gegen das Reich des Mahdi gekämpft hatten, und etwa 100 Zulu aus dem portugiesischen Mosambik, mit denen der ostafrikanische Küstenstreifen 1889 gegen den Widerstand der Küstenbevölkerung unter Abuschiri erobert wurde. Sie wurden aus der sogenannten „Wissmann-Truppe“ in die Schutztruppe übernommen.
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