Alois Brunner
österreichischer SS-Hauptsturmführer, tätig in Wien, Griechenland und Frankreich, lebte später in Damaskus (1912–2001)
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Wichtige Erkenntnisse
- Alois Brunner (* 8.
- Er war einer der wichtigsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns bei der Vernichtung der europäischen Juden, im NS-Jargon „Endlösung der Judenfrage“.
- 500 Juden aus Wien, Berlin, Griechenland, Frankreich und der Slowakei in die deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager.
- Leben Jugendjahre und NS-Tätigkeit bis 1938 Brunner wurde in Deutsch-Westungarn als Sohn des Bauern Josef Brunner geboren.
- Mai 1931 trat der damals 19-Jährige in Fürstenfeld in die NSDAP (Mitgliedsnummer 510.
Alois Brunner (* 8. April 1912 in Nádkút, Komitat Vas, Ungarn, Österreich-Ungarn; † zwischen 2001 und 2010 in Damaskus, Syrien) war ein österreichischer SS-Hauptsturmführer. Er war einer der wichtigsten Mitarbeiter Adolf Eichmanns bei der Vernichtung der europäischen Juden, im NS-Jargon „Endlösung der Judenfrage“. Als Leiter des zu diesem Zweck eingesetzten SS-Sonderkommandos war Brunner zwischen 1939 und 1945 mitverantwortlich für die Deportation von 128.500 Juden aus Wien, Berlin, Griechenland, Frankreich und der Slowakei in die deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager. In der Literatur wird für ihn mitunter die Kurzbezeichnung Brunner I verwendet, in Abgrenzung zu Anton Brunner (Brunner II).
Leben
Jugendjahre und NS-Tätigkeit bis 1938
Brunner wurde in Deutsch-Westungarn als Sohn des Bauern Josef Brunner geboren. Von 1918 bis 1927 besuchte er die Volks- und die Bürgerschule und absolvierte anschließend eine kaufmännische Lehre in Fürstenfeld. Zum 29. Mai 1931 trat der damals 19-Jährige in Fürstenfeld in die NSDAP (Mitgliedsnummer 510.064) und etwa ein halbes Jahr später auch in die SA ein. Sein Eintritt in die SA kostete ihn, wie er später in einem Lebenslauf angab, 1932 seine Stelle beim Kaufmann in Fürstenfeld. Nachdem er 1932 in Graz einen dreimonatigen privaten „Kriminalkurs“ besucht hatte, war er ab Anfang 1933 zwei Monate lang Bezirksstellenleiter eines Grazer Darlehensverbandes in Hartberg, danach von Mai bis September 1933 Pächter des Hartberger „Kaffeerestaurants Wien“, wobei seinen Angaben zufolge das väterliche Erbteil und damit sein „gesamtes Vermögen […] verloren“ ging.
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