Adele Bloch-Bauer
österreichische Unternehmergattin und Modell für Gustav Klimt
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Wichtige Erkenntnisse
- Adele Bloch-Bauer (* 9.
- Jänner 1925 ebenda) war eine österreichische Unternehmergattin.
- Leben Adele Bauer war die Tochter des aus Buttenwiesen in Bayern stammenden Moritz Bauer (1840–1905), Direktors der Großbank „Wiener Bankverein“.
- Beide nannten sich von da an Bloch-Bauer und galten als Mitglieder des jüdischen Großbürgertums von Wien.
- Ein durchgeistigtes Gesicht, schmal, elegant.
Adele Bloch-Bauer (* 9. August 1881 in Wien, als Adele Bauer; † 24. Jänner 1925 ebenda) war eine österreichische Unternehmergattin. Sie wurde vor allem durch das im Jahr 1907 entstandene Gemälde Adele Bloch-Bauer I („Goldene Adele“) von Gustav Klimt, eines der bedeutendsten Werke des Wiener Jugendstils (Fin de siècle), bekannt.
Leben
Adele Bauer war die Tochter des aus Buttenwiesen in Bayern stammenden Moritz Bauer (1840–1905), Direktors der Großbank „Wiener Bankverein“. Sie heiratete 1899 den Zuckerfabrikanten Ferdinand Bloch. Beide nannten sich von da an Bloch-Bauer und galten als Mitglieder des jüdischen Großbürgertums von Wien.
Maria Altmann, ihre Nichte, beschrieb Adele Bloch-Bauer nach Eindrücken aus ihrer Kindheit als „krank, leidend, immer mit Kopfweh, rauchend wie ein Schlot, furchtbar zart, dunkel. Ein durchgeistigtes Gesicht, schmal, elegant. Süffisant, arrogant [...] Stets auf der Suche nach geistiger Anregung“ (Natter/Frodl, S. 118).
Im Salon des Ehepaares Bloch-Bauer trafen sich Künstler, Schriftsteller und sozialdemokratische Politiker wie Karl Renner, der spätere erste Staatskanzler der Republik, und Julius Tandler. Gustav Klimt gehörte zu den Künstlern, die vom Ehepaar Bloch-Bauer gefördert wurden; Adele Bloch saß ihm für mehrere Werke Modell, unter anderem für Adele Bloch-Bauer II (1912).
Adele Bloch-Bauer starb 1925 in Wien an Meningitis, nachdem sie ein Testament errichtet hatte (siehe unten). Ihrem Willen entsprechend wurde sie in der Feuerhalle Simmering eingeäschert, ihr Grab befindet sich im dortigen Urnenhain. (Abteilung MR, Gruppe 47, Nummer 1G).
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