Abdul Ghani Baradar
afghanischer Führer der Taliban
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Wichtige Erkenntnisse
- Mullah Abdul Ghani Baradar ( paschtunisch عبدالغني برادر ; * 1968 in Weetmak, Deh Rahwod District, Uruzgan), auch Mullah Baradar Akhund genannt, ist ein afghanischer Führer der Taliban und deren Mitbegründer.
- 2009 wurde er als der De-facto-Führer der Taliban angesehen.
- Lebenslauf Baradar ist ein Durrani und Paschtune vom Stamm der Popalzai.
- Während der Zeit des Islamischen Emirats Afghanistan war er Gouverneur von Herat und Nimrus.
- Berichte über seinen Tod bei einem Luftangriff in der Provinz Helmand am 30.
Mullah Abdul Ghani Baradar (paschtunisch عبدالغني برادر; * 1968 in Weetmak, Deh Rahwod District, Uruzgan), auch Mullah Baradar Akhund genannt, ist ein afghanischer Führer der Taliban und deren Mitbegründer. Er war der Stellvertreter von Mullah Mohammed Omar und Mitglied der Quetta Shura. 2009 wurde er als der De-facto-Führer der Taliban angesehen. Statt Regierungschef wurde er 2021 mit Abdul Salam Hanafi und Abdul Kabir Stellvertretender Regierungschef.
Lebenslauf
Baradar ist ein Durrani und Paschtune vom Stamm der Popalzai. Baradar kämpfte im sowjetisch-afghanischen Krieg und wurde später einer der Gründer der Taliban.
Während der Zeit des Islamischen Emirats Afghanistan war er Gouverneur von Herat und Nimrus.
Ein Dokument des Außenministeriums der Vereinigten Staaten listete ihn als Deputy Chief of Army Staff and Commander of Central Army Corps in Kabul, während Interpol behauptet, er sei stellvertretender Verteidigungsminister der Taliban gewesen.
Berichte über seinen Tod bei einem Luftangriff in der Provinz Helmand am 30. August 2007 erwiesen sich als falsch. Er wurde am 8. Februar 2010 durch Inter-Services Intelligence und CIA in Karatschi, Pakistan festgenommen. Ein Talibankommandeur bestätigte seine Gefangenschaft gegenüber der Presse, behauptete aber, er sei bei der Operation Muschtarak in Helmand gefangen genommen worden. Ein anderer Sprecher widersprach der Gefangennahme.
Am 10. September 2013 gab der pakistanische Nationale Sicherheits- und außenpolitische Berater Sartaj Aziz bekannt, dass Baradar freikommen werde, sich aber weiter in Pakistan aufhalten müsse. Damit sollte der „afghanische Versöhnungsprozess“ unterstützt werden.
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